• 09.02.2018
      19:40 Uhr
      Re: Bärenjagd in Rumänien Der Kampf um die Abschussquote | arte Mediathek
       

      József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Jozsef Benke ist entsetzt: „Die Angriffe auf Menschen und Tiere werden noch weiter zunehmen!“ Die Jagdverbände setzen alle Hebel in Bewegung, um das Jagdverbot rückgängig zu machen. Umweltschützer wiederum werfen den Jägern vor, den Teufel an die Wand zu malen, um wieder lukrative Jagden für Jäger aus dem Ausland organisieren zu können.

      Freitag, 09.02.18
      19:40 - 20:15 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      Stereo HD-TV

      József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Jozsef Benke ist entsetzt: „Die Angriffe auf Menschen und Tiere werden noch weiter zunehmen!“ Die Jagdverbände setzen alle Hebel in Bewegung, um das Jagdverbot rückgängig zu machen. Umweltschützer wiederum werfen den Jägern vor, den Teufel an die Wand zu malen, um wieder lukrative Jagden für Jäger aus dem Ausland organisieren zu können.

       

      József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden: der EU-Naturschutz hat Vorrang. Benke ist entsetzt: „Die Angriffe auf Menschen und Tiere werden noch weiter zunehmen!“ Die Jagdverbände setzen alle Hebel in Bewegung, um das Jagdverbot rückgängig zu machen. Doch Umweltschützer werfen den Jägern vor, den Teufel an die Wand zu malen, um wieder lukrative Jagden für Jäger aus dem Ausland zu organisieren.

      Beide Seiten brauchen Belege für ihren Kampf. Wenn Jäger Benke Opfer von Bärenangriffen besucht, geht es auch um den politischen Beweis für die Gefährlichkeit der Bären. Aber er geht noch weiter: Eine Präventionsquote müsse her. Nur so könne man der Überpopulation Herr werden. Und nebenbei die finanziellen Sorgen des Jagdverbands lösen.

      Umweltschützer Csaba Domokos setzt dagegen auf Wissenschaft: Er vermisst Bärenhöhlen und stattet Bären mit GPS-Sendern aus. „Wir haben keine Ahnung, wie viele Braunbären es in Rumänien gibt.“ Ohne belastbare Zahlen gäbe es auch keinen Frieden, Studien müssten erstellt werden. Nur dann könne man Bären effektiv schützen.

      Am Ende muss die Regierung entscheiden, ob in Rumänien Bären wieder gejagt werden dürfen. Lange hat sich die Umweltministerin bedeckt gehalten. Nun aber hält die erklärte Tierliebhaberin einen Schiedsspruch bereit.

      Reportage Deutschland 2017

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.02.2018