• 20.05.2017
      07:15 Uhr
      Die Kanarischen Inseln Lanzarote und Fuerteventura | PHOENIX
       

      Auf Lanzarote haben unzählige Vulkanausbrüche eine bizarre Mondlandschaft geformt. Dem karstigen, trockenen Boden Nahrung abzugewinnen, stellt für die Bewohner eine große Herausforderung dar. Und doch gelingt es ihnen, sogar Wein zu produzieren. Im Schutze tausender kleiner Mulden, die als Wasserspeicher wirken, ziehen sie Rebstöcke auf porösem Vulkangestein. In der Landwirtschaft nutzte man früher Kamele als Lastentiere. Sindo Morales hat als Kind mit den Tieren auf dem Feld gearbeitet. Heute züchtet er sie. Jeden Morgen führt er dreißig bis vierzig Kamele quer durch die Vulkanlandschaft.

      Samstag, 20.05.17
      07:15 - 08:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Auf Lanzarote haben unzählige Vulkanausbrüche eine bizarre Mondlandschaft geformt. Dem karstigen, trockenen Boden Nahrung abzugewinnen, stellt für die Bewohner eine große Herausforderung dar. Und doch gelingt es ihnen, sogar Wein zu produzieren. Im Schutze tausender kleiner Mulden, die als Wasserspeicher wirken, ziehen sie Rebstöcke auf porösem Vulkangestein. In der Landwirtschaft nutzte man früher Kamele als Lastentiere. Sindo Morales hat als Kind mit den Tieren auf dem Feld gearbeitet. Heute züchtet er sie. Jeden Morgen führt er dreißig bis vierzig Kamele quer durch die Vulkanlandschaft.

       

      Der Film stellt die zwei kanarischen Inseln Lanzarote und Fuerteventura vor. Lanzarote besitzt neben einer Vulkanlandschaft eine reiche Kultur: der Film begleitet einen Keramikkünstler, einen Instrumentenbauer, zeigt Architektur von César Manrique und einen Kamelzüchter. Auf Fuerteventura spielt neben der Viehwirtschaft und dem Betrieb traditioneller Getreidemühlen der Naturschutz eine große Rolle: Inselbewohner setzen sich für den Erhalt der Sanddünen ein, und es gibt eine Schildkrötenaufzucht.

      Auf Lanzarote haben unzählige Vulkanausbrüche eine bizarre Mondlandschaft geformt. Eine große Herausforderung stellt sich für die Bewohner dar, dem karstigen, trockenen Boden den Anbau von Nahrungsmitteln abzugewinnen. Und doch gelingt es ihnen, sogar Wein zu produzieren. Im Schutze Tausender kleiner Mulden, die als Wasserspeicher wirken, ziehen sie auf porösem Vulkangestein Rebstöcke.

      In der Landwirtschaft nutzte man früher Kamele als Lastentiere. Sindo Morales hat als Kind mit ihnen auf dem Feld gearbeitet. Heute züchtet er die Kamele. Jeden Morgen führt er 30 bis 40 Tiere quer durch die Vulkanlandschaft zu den Feuerbergen". Dort befördern sie auf ihren Höckern Touristen durch den Nationalpark.

      Lanzarote, die "schwarze Perle" im Atlantik, ist vielen Menschen eine Quelle der Inspiration. Der spanische Künstler und Architekt César Manrique verwirklichte auf "seiner" Insel zukunftsweisende Projekte wie das Aussichtsrestaurant Mirador del Rio, bei dem Landschaft und Gebäude ineinanderzufließen scheinen.

      Der Töpfer Aquilino Rodriguez stellt aus der einzigartigen vulkanischen Erde, die er auf Streifzügen in die Berge sammelt, seinen eigenen Ton her. So enthält jedes Objekt aus seinem Ofen ein Stück Lanzarote.
      Die Insel ist Anziehungspunkt für Wassersportler aus aller Welt. Vor allem an den unzähligen kleinen Buchten der Nordküste finden sie ideale Bedingungen. Hier hat der Surfer Luis de Dios seine Heimat gefunden, auf Fuerteventura wurde aus seinem Sport eine Art zu leben. Um sein Paradies zu erhalten, befreit Luis die Strände, an denen er surft, regelmäßig vom Müll - und macht daraus Kunst.

      Den scheinbar nie abflauenden Wind, den die Surfer so lieben, nutzen die Bewohner von Fuerteventura seit Langem: Hunderte von Windmühlen zeugen davon, doch nur drei sind heute noch in Betrieb. Die Mühle von Tiscamanita ist seit 18 Jahren in der Obhut von Jorge Padilla. Jeden Morgen setzt er die Segel des "widerspenstigen Tieres", wie er seine Windmühle nennt. Denn die Inselbewohner dürfen sich von ihm laut Gesetz jederzeit ihr Getreide kostenlos mahlen lassen.
      Die vielen Brauntöne der Insel erinnern aus der Ferne an eine nordafrikanische Wüstenlandschaft. Tatsächlich gibt es hier kilometerlange Sandgebiete, wie die Wanderdüne El Jable, deren Erhalt jedoch gefährdet ist. Die junge Umweltwissenschaftlerin Yanira Arocha hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Düne bei Corralejo zu retten, um ein einzigartiges Stück Fuerteventura für zukünftige Generationen zu bewahren.

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      Samstag, 20.05.17
      07:15 - 08:00 Uhr (45 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 28.05.2017