• 20.05.2017
      02:45 Uhr
      Kunstraum Stephan Quenkert: "Danke, Tom!" | ARD-alpha
       

      Stephan Quenkert hat jahrelang erfolgreich als Maschinenschlosser und anschließend als Industriedesigner gearbeitet, bevor er sich der bildenden Kunst zuwandte. Mit den handwerklichen Erfahrungen aus dem Produktdesign gestaltet er zwei- und dreidimensionale Metallobjekte von bezaubernder Präzision. "Ich arbeite immer nach einem Foto oder nach einem Bild, also nach einer konkreten visuellen Vorlage", meint der Künstler. Er zerlegt die Vorlage sodann in ihre abstrakten Bestandteile und fertigt anschließend eine minutiöse technische Zeichnung an, bevor er sich in seiner Werkstatt in Landshut ans Werk setzt.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      02:45 - 02:55 Uhr (10 Min.)
      10 Min.
      Stereo

      Stephan Quenkert hat jahrelang erfolgreich als Maschinenschlosser und anschließend als Industriedesigner gearbeitet, bevor er sich der bildenden Kunst zuwandte. Mit den handwerklichen Erfahrungen aus dem Produktdesign gestaltet er zwei- und dreidimensionale Metallobjekte von bezaubernder Präzision. "Ich arbeite immer nach einem Foto oder nach einem Bild, also nach einer konkreten visuellen Vorlage", meint der Künstler. Er zerlegt die Vorlage sodann in ihre abstrakten Bestandteile und fertigt anschließend eine minutiöse technische Zeichnung an, bevor er sich in seiner Werkstatt in Landshut ans Werk setzt.

       

      Stephan Quenkert hat jahrelang erfolgreich als Maschinenschlosser und anschließend als Industriedesigner gearbeitet, bevor er sich der bildenden Kunst zuwandte. Mit den handwerklichen Erfahrungen aus dem Produktdesign gestaltet er zwei- und dreidimensionale Metallobjekte von bezaubernder Präzision.

      "Ich arbeite immer nach einem Foto oder nach einem Bild, also nach einer konkreten visuellen Vorlage", meint der Künstler. Er zerlegt die Vorlage sodann in ihre abstrakten Bestandteile und fertigt anschließend eine minutiöse technische Zeichnung an, bevor er sich in seiner Werkstatt in Landshut ans Werk setzt. Wie im Automobil-Modellbau fertigt er seine Plastiken aus Aluminium, aus Eisen oder aus speziellem Pressholz an. Ob an der Drehbank, in der Lackierwerkstatt oder am Montagetisch, stets arbeitet er an seinen Plastiken so minutiös wie an einem Prototyp für die Industrie.

      "In meinen Arbeiten wird das, was ich aus dem Industriedesign übernehmen kann, seiner Funktionalität enthoben. Das Kunstwerk ist nur sich selbst, ist nur der Freude geschuldet", sagt Stephan Quenkert.
      In unserem Film besteht die Vorlage für seine Arbeit nicht in einem Foto, sondern in einem real existierenden Rennwagen, der für einen Tag lang eigens in sein Atelier gefahren wird. Das Automobil mit seinen aerodynamischen Formen und seiner technischen Perfektion fasziniert den Künstler über alle Maßen, und so ist es nicht verwunderlich, dass er seine Arbeit einem befreundeten Rennfahrer widmet: "Danke, Tom"!

      Fasziniert von den Möglichkeiten des Metallbaus und mit großem handwerklichem Können entstehen Arbeiten, "die kein Mensch braucht, ganz viele Sinne ansprechen und Gefühle erwecken, genauso wie ein perfektes Rennautomobil. Design, Kunst, Innenarchitektur, das sind alles nur Namen. Ein Gebäude ist genauso eine Skulptur wie ein Kugelschreiber. Ich will mit meinen Arbeiten nicht in eine Schublade gesteckt werden. Lieber bin ich ein Schrank, der die verschiedenen Schubladen enthält", meint Stephan Quenkert.

      Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      02:45 - 02:55 Uhr (10 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.08.2017