• 20.05.2017
      00:15 Uhr
      Kunstraum Dietmar Tanterl: "Rot Wein Rot" | ARD-alpha
       

      Dietmar Tanterl arbeitet mit dem abstraktesten "Material", das einem Künstler zur Verfügung steht: mit Licht. Seine Arbeiten sind keine leuchtenden oder beleuchteten Plastiken oder Installationen. Für Tanterl ist das Licht das Medium des Ausdrucks. Im neu gestalteten Lenbachhaus in München kann man Dietmar Tanterls Arbeit "Rot Wein Rot" als Dauerinstallation erleben. 18 Lichtkörper, in unterschiedlicher Stückzahl, aber auf einer einzigen Ebene im Treppengang verteilt, stellen die materielle Komponente von "Rot Wein Rot" dar. Es geht bei diesem Werk um das Erlebnis von Raum, Zeit, Farbe und Licht.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
      00:15 - 00:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.

      Dietmar Tanterl arbeitet mit dem abstraktesten "Material", das einem Künstler zur Verfügung steht: mit Licht. Seine Arbeiten sind keine leuchtenden oder beleuchteten Plastiken oder Installationen. Für Tanterl ist das Licht das Medium des Ausdrucks. Im neu gestalteten Lenbachhaus in München kann man Dietmar Tanterls Arbeit "Rot Wein Rot" als Dauerinstallation erleben. 18 Lichtkörper, in unterschiedlicher Stückzahl, aber auf einer einzigen Ebene im Treppengang verteilt, stellen die materielle Komponente von "Rot Wein Rot" dar. Es geht bei diesem Werk um das Erlebnis von Raum, Zeit, Farbe und Licht.

       

      Dietmar Tanterl arbeitet mit dem abstraktesten "Material", das einem Künstler zur Verfügung steht: mit Licht. Seine Arbeiten sind keine leuchtenden oder beleuchteten Plastiken oder Installationen. Für Tanterl ist das Licht das Medium des Ausdrucks. Wie komplex diese scheinbar einfache Ausgangs-Situation ist, schildert er so: "Für mich ist das Entscheidende, dass ein Kunstwerk immer einen Bezug zur Realität hat. Es geht nicht darum, ein Werk in den allgemeinen Raum zu stellen, sondern darum, eine Versuchsanordnung zu finden, in der eine Arbeit als Werk zu verstehen ist, sozusagen Symbolcharakter hat, aber im Grunde genommen nur exemplarisch als Experiment fungiert."

      Im neu gestalteten Lenbachhaus in München kann man Dietmar Tanterls Arbeit "Rot Wein Rot" als Dauerinstallation erleben. 18 Lichtkörper, in unterschiedlicher Stückzahl, aber auf einer einzigen Ebene im Treppengang verteilt, stellen die materielle Komponente von "Rot Wein Rot" dar. Die Arbeit besteht jedoch nicht darin, unterschiedliches Licht und unterschiedliche Farben, in diesem Fall Rot und Weiß, auszustrahlen. Es geht bei diesem Werk um das Erlebnis von Raum, Zeit, Farbe und Licht. Die Kombination dieser Elemente und die dann sich abspielenden subjektiven Gedanken und Erlebnisse sind die Dinge, die Tanterl interessieren.

      "Es gibt die sprachliche Komponente, also Rot Wein Rot, dann eine symbolische, also z.B. Österreichische Nationalflagge, und dann einen Bezug zum Wein: Auf kaum einem Bild eines österreichischer Politikers fehlt das Glas Wein", sagt Dietmar Tanterl.

      Und: "Ich wünsche mir eigentlich nur, dass der Betrachter in der Lage ist, nachzuvollziehen, was mich in dem Moment des Betrachtens gerade interessiert hat. Wenn ich das ansatzweise erreicht habe, bin ich schon zufrieden, mehr kann man gar nicht erwarten."

      Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg - Kunstraum macht diesen Weg transparenter.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.05.17
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