• 12.10.2017
      10:00 Uhr
      Kunstraum Max Kaminski: "Rue Paradis" | ARD-alpha
       

      Rue Paradis nennt Max Kaminski eine ganze Serie von großen Ölbildern, die auf einen zufälligen Fund in der Rue Paradis in Marseille zurückgehen. In besagter Straße findet er ein Schaufenster, in dem scheinbar bedeutungslose Requisiten ausgestellt sind. Max Kaminski zeigt uns, wie er diesen Objekten mit Hilfe seiner überragenden Malkunst Leben einhaucht.

      Donnerstag, 12.10.17
      10:00 - 10:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Rue Paradis nennt Max Kaminski eine ganze Serie von großen Ölbildern, die auf einen zufälligen Fund in der Rue Paradis in Marseille zurückgehen. In besagter Straße findet er ein Schaufenster, in dem scheinbar bedeutungslose Requisiten ausgestellt sind. Max Kaminski zeigt uns, wie er diesen Objekten mit Hilfe seiner überragenden Malkunst Leben einhaucht.

       

      Rue Paradis nennt Max Kaminski eine ganze Serie von großen Ölbildern, die auf einen zufälligen Fund in der Rue Paradis in Marseille zurückgehen. In besagter Straße findet er ein Schaufenster, in dem scheinbar bedeutungslose Requisiten ausgestellt sind. Max Kaminski zeigt uns, wie er diesen Objekten mit Hilfe seiner überragenden Malkunst Leben einhaucht. Im Werk von Max Kaminski stellt sich die Frage nach der menschlichen Existenz, nach dem Geheimnis von Leben und Tod. "Kaminski malt Körper zwischen dem Zustand des Lebens und des Todes und erzeugt damit eine Spannung, die nicht aus dem Vergehen des Lebens oder dem Hereinbrechen eines tragischen Ereignisses rührt, sondern aus dem Verschwinden an sich." (Fabrice Hergott) Lebenslauf des Künstlers: Max Kaminski wurde am 9. Mai 1938 in Königsberg geboren. Im Krieg Flucht nach Oldenburg, dort entstehen erste Zeichnungen und Aquarelle. Mehrere ausgedehnte Reisen u.a. nach Südamerika. 1980 Professor für Malerei in Karlsruhe. Zahlreiche prominente Ausstellungen in aller Welt sowie Ankäufe durch viele Sammlungen und Museen weltweit.

      Wenn Kunst es schafft, den Zuschauer zu berühren, setzt sich ein bewusstseinserweiternder Prozess oft automatisch, unbewusst in Gang. Der Beobachter erahnt Themen, die Intention des Künstlers und - noch mehr und viel wichtiger - er kann das Kunstwerk in neue Zusammenhänge setzen, individuell und einzigartig aber ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Daneben gibt es allgemeingültige, lehrbare und kognitiv vermittelbare Zugänge zur Kunst und zu einzelnen Kunstwerken. Kunstraum, das Forum der Gegenwartskunst vermittelt Zugänge zu Kunstwerken und Künstlern auf verschiedene Art und Weise: Durch das lautlose Begleiten der Kamera werden nicht nur die jeweiligen Künstler vorgestellt. Auch durch das (nicht kommentierende) Aufzeigen von Entstehungsprozessen einzelner Werke kann der Zuschauer in die Gedanken und Schaffens-Welt des Künstlers abtauchen. Jeder der 15-minütigen Filme vermittelt Visionen, Emotionen und Gedanken eines Künstlers. Von der Idee zum Kunstwerk ist es nicht immer ein leichter Weg. Kunstraum, das Forum der Gegenwartskunst macht diesen Weg transparenter - immer sonntags um 15.15 Uhr in ARD-alpha.

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      Donnerstag, 12.10.17
      10:00 - 10:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2017