• 13.11.2016
      11:30 Uhr
      Rommel - Hitlers General SR Fernsehen
       

      Am 15. November 2016 jährt sich der Geburtstag von Erwin Rommel zum 125.sten Mal. Dies ist Anlass, auf die Karriere des wohl bekanntesten deutschen Weltkriegsgenerals zurückzublicken. Bekannt wurde er als Führer des Afrika-Korps in den Jahren 1941/42. Der "Wüstenfuchs" wurde zum Volkshelden stilisiert. Seine Niederlage in der Schlacht von El Alamein und der von Hitler erzwungene Selbstmord ließen ihn in der Nachkriegszeit zum tragischen Helden werden. Umstritten ist aber bis heute, wie Rommel, der lange zu Hitlers Eliten gehörte, sich 1944 zum militärischen Widerstand stellte.

      Sonntag, 13.11.16
      11:30 - 12:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Am 15. November 2016 jährt sich der Geburtstag von Erwin Rommel zum 125.sten Mal. Dies ist Anlass, auf die Karriere des wohl bekanntesten deutschen Weltkriegsgenerals zurückzublicken. Bekannt wurde er als Führer des Afrika-Korps in den Jahren 1941/42. Der "Wüstenfuchs" wurde zum Volkshelden stilisiert. Seine Niederlage in der Schlacht von El Alamein und der von Hitler erzwungene Selbstmord ließen ihn in der Nachkriegszeit zum tragischen Helden werden. Umstritten ist aber bis heute, wie Rommel, der lange zu Hitlers Eliten gehörte, sich 1944 zum militärischen Widerstand stellte.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Thomas Fischer

      Erwin Rommel ist der wohl bekannteste deutsche Weltkriegsgeneral, und er ist bis heute einer der umstrittensten.
      Bekannt gemacht haben ihn vor allem seine Leistungen als Führer des Afrika-Korps in den Jahren 1941/42. Durch die Erstürmung der britischen Festung Tobruk wurde der "Wüstenfuchs" zum Volkshelden. Die Propaganda stilisierte ihn zum Idealtypus des modernen nationalsozialistischen Offiziers. Seine Niederlage in der Schlacht von El Alamein und der von Hitler erzwungene Selbstmord ließen ihn in der Nachkriegszeit zum tragischen Helden werden.

      Umstritten ist, wie Rommel, der lange zu Hitlers Eliten gehörte, sich 1944 zum militärischen Widerstand stellte. War er bereit, sich einer neuen Regierung zur Verfügung zu stellen oder blieb er Hitler treu? Unklar ist auch, wie weit der Feldmarschall, der selbst Wert darauf legte, den Kampf "sauber" zu führen, bis zum Ende blind blieb für Hitlers verbrecherischen Krieg.

      Die Dokumentation geht diesen Fragen nach und kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Feldmarschall zwar mutig für ein Kriegsende im Westen einsetzte, dass es ihm aber wohl bis zum Schluss nicht gelang, sich von Hitler zu lösen.
      Der Film erzählt von Rommels anfänglicher Begeisterung für Hitler, von seiner durch den "Führer" geförderten Karriere und von den militärischen und persönlichen Krisen, die Rommel nach der Kriegswende 1942/43 durchlebt. Und er berichtet von Rommels Schicksalsjahr 1944, in dem er mit den Männern des Widerstands in Kontakt kommt und in dem Hitler an ihm Rache nimmt, weil er in Rommel einen Verräter sieht.

      Zu Wort kommen Experten, die den aktuellen Stand der Rommel-Forschung repräsentieren. Auch Dokumente werden neu ausgewertet, zum Beispiel das Protokoll eines Gesprächs, das der Ulmer NSDAP-Kreisleiter Wilhelm Maier im September 1944 mit Rommel führte - eine wichtige Quelle für das Verständnis von Rommels Haltung zu Hitler. Oder auch die Briefe von Lucie-Maria Rommel an ihren Mann, die ihre Haltung zu Hitler und zum Nationalsozialismus erkennen lassen. Wenig bekannte Fotomaterialien zeigen den "Wüstenfuchs" in wechselnden Rollen. Neu gedrehte Aufnahmen an wichtigen historischen Schauplätzen Rommels aktualisieren und beleben das vielfältige für die Dokumentation zusammengetragene Filmmaterial.

      Zum 125. Geburtstag von Erwin Rommel (15.11.)

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      Sonntag, 13.11.16
      11:30 - 12:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 12.12.2017