• 19.06.2017
      15:15 Uhr
      Immer ostwärts - Von Berlin nach Wladiwostok (1/5) Von Berlin bis an die Wolga - Film von Stefan Kühnrich | rbb Fernsehen
       

      8.000 Kilometer Luftlinie sind es zwischen Berlin und Wladiwostok. Mit dem Auto sind es 13.000 Kilometer von der Spree zum Pazifik. Sieben Länder, sieben Zeitzonen und acht Staatsgrenzen. Ein rbb-Team begibt sich auf dieses Abenteuer. Der erste von fünf Teilen führt vom Brandenburger Tor in Berlin, Symbol für die Teilung der Welt, bis an die Wolga-Brücke, durch Polen, die Ukraine und Russland.

      Montag, 19.06.17
      15:15 - 16:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      8.000 Kilometer Luftlinie sind es zwischen Berlin und Wladiwostok. Mit dem Auto sind es 13.000 Kilometer von der Spree zum Pazifik. Sieben Länder, sieben Zeitzonen und acht Staatsgrenzen. Ein rbb-Team begibt sich auf dieses Abenteuer. Der erste von fünf Teilen führt vom Brandenburger Tor in Berlin, Symbol für die Teilung der Welt, bis an die Wolga-Brücke, durch Polen, die Ukraine und Russland.

       

      8.000 Kilometer Luftlinie sind es zwischen Berlin und Wladiwostok. Mit dem Auto ist die Strecke wesentlich länger - 13.000 Kilometer von der Spree zum Pazifik. Sieben Länder, sieben Zeitzonen und acht Staatsgrenzen. Ein rbb-Team begibt sich in dieses Abenteuer auf den Straßen durch Osteuropa und Asien und reist immer ostwärts bis ans Ende der Welt. Die Filmemacher Stephan Kühnrich, Manuela Jödicke, Christian Klemke und Johannes Unger erzählen die Geschichten von Menschen am Wege: am Ufer der Wolga, in der kasachischen Steppe, in den Tälern des Altai-Gebirges, im mongolischen Grasland oder in den boomenden Industriestädten Nordchinas. Wie hat sich der Osten mehr als zwei Jahrzehnte nach Öffnung des Eisernen Vorhangs verändert? Wie sieht der Alltag der Polen, Ukrainer, Russen, Kasachen, Mongolen und Chinesen aus?

      Der erste von fünf Teilen führt vom Brandenburger Tor in Berlin, Symbol für die Teilung der Welt, bis an die Wolga-Brücke, durch Polen, die Ukraine und Russland.

      Marcin Zamoyski hat das Schloss seiner Vorfahren im polnischen Zamosz, auch „Padua des Nordens“ genannt, nicht wiederbekommen und besitzt auch sonst keine Reichtümer. Der Nachfahre des legendären Stadtgründers aus dem 16. Jahrhundert ist heute Bürgermeister von fast 70.000 Einwohnern. Der Fürst von Zamosz war 1989 zum ersten Mal in der Stadt, die seinen Namen trägt. Viele Jahre hatte er als Kameramann für das deutsche Fernsehen gearbeitet.

      Im ukrainischen Kiew führt der Testpilot Jewgeni Rjabinin durch das einst streng geheime Antonow-Werk und zeigt das mit Abstand größte Flugzeug der Welt, die AN 225. In Woronjesch beweist Dimitri Bibikow sein typisch russisches Improvisationstalent. Weil er mit seiner Querschnittlähmung Schwierigkeiten hatte, seine Wohnung in der fünften Etage zu erreichen, baute er sich seinen eigenen Aufzug - mit Materialien aus dem Baumarkt.

      Neben den porträtierten „Helden“ sind es die kleinen, nebenbei erzählten Geschichten, die die Veränderungen Osteuropas illustrieren. Die neue Autobahn nach Warschau und der Bauboom an der Weichsel. Das liebevoll renovierte Lemberg und ein skurriler Bauernhof in der Ukraine. Aber auch ein neuer Friedhof im russischen Kursk für die deutschen Opfer der größten Panzerschlacht des Zweiten Weltkrieges.

      Schließlich spielen die verschiedenen Landschaften Osteuropas ein tragende Rolle in Stephan Kühnrichs Film. Von märkischen Kiefernwäldern über die sanften Hügel der Weichsellandschaft, die Birkenhaine am Dnjepr geht es über 3.000 Kilometer bis in die beinahe baumlosen Steppen an der Wolga.

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      Montag, 19.06.17
      15:15 - 16:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

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