• 05.04.2014
      23:50 Uhr
      Ein Mann, drei Leben - Mr. Nobody Spielfilm Frankreich / Belgien / Deutschland / Kanada 2009 | ONE
       

      Man schreibt das Jahr 2092. Körperlicher Verfall und Tod gehören der Vergangenheit an - dank des enormen wissenschaftlichen Fortschritts sind die Menschen praktisch unsterblich. Aus der letzten Generation der Sterblichen ist nur noch ein Mann übrig: Der 118 Jahre alte Nemo Nobody (Jared Leto). Da sich sein Leben allmählich dem Ende nähert, bekommt er Besuch von einem jungen Reporter (Daniel Mays), in dessen Anwesenheit er noch einmal seine gesamte Existenz Revue passieren lässt.

      Samstag, 05.04.14
      23:50 - 01:55 Uhr (125 Min.)
      125 Min.
      Dolby HD-TV

      Man schreibt das Jahr 2092. Körperlicher Verfall und Tod gehören der Vergangenheit an - dank des enormen wissenschaftlichen Fortschritts sind die Menschen praktisch unsterblich. Aus der letzten Generation der Sterblichen ist nur noch ein Mann übrig: Der 118 Jahre alte Nemo Nobody (Jared Leto). Da sich sein Leben allmählich dem Ende nähert, bekommt er Besuch von einem jungen Reporter (Daniel Mays), in dessen Anwesenheit er noch einmal seine gesamte Existenz Revue passieren lässt.

       

      Stab und Besetzung

      Nemo Jared Leto
      Elise Sarah Polley
      Anna Diane Kruger
      Jeanne Linh-Dan Pam
      Nemos Mutter Natasha Little
      Nemos Vater Rhys Ifans
      Nemo, 15 Jahre, Toby Regbo
      Anna, 15 Jahre, Juno Temple
      Elise, 15 Jahre, Clare Stone
      Nemo, 9 Jahre, Thomas Byrne
      Jeanne, 15 Jahre, Audrey Giacomini
      Anna, 9 Jahre, Laura Brumagne
      Dr. Feldheim Allan Corduner
      Journalist Daniel Mays
      Harry Michael Riley
      Eve Emily Tilson
      Buch und Regie Jaco van Dormael
      Musik Pierre van Dormael
      Kamera Christophe Beaucarne

      Man schreibt das Jahr 2092. Körperlicher Verfall und Tod gehören der Vergangenheit an - dank des enormen wissenschaftlichen Fortschritts sind die Menschen praktisch unsterblich. Aus der letzten Generation der Sterblichen ist nur noch ein Mann übrig: Der 118 Jahre alte Nemo Nobody (Jared Leto). Da sich sein Leben allmählich dem Ende nähert, bekommt er Besuch von einem jungen Reporter (Daniel Mays), in dessen Anwesenheit er noch einmal seine gesamte Existenz Revue passieren lässt.

      Was wäre gewesen, so fragt er sich dabei, wenn er in bestimmten Schlüsselmomenten andere Entscheidungen gefällt hätte? Wie wäre sein Leben verlaufen? In Gedanken spielt Nobody verschiedene Varianten durch, die in verschachtelten Rückblenden gezeigt werden. Das beginnt mit ihm als kleinem Jungen, der nach der Trennung seiner Eltern nicht weiß, ob er beim Vater (Rhys Ifans) bleiben oder am Bahnhof seiner abreisenden Mutter (Natasha Little) hinterherlaufen soll. In einer Mischung aus realer Erinnerung und Fantasie denkt der alte Nemo beide Möglichkeiten weiter - und überlegt, welche Konsequenzen die jeweils unterschiedlichen Entscheidungen hätten haben können.

      Ebenso verfährt er mit den drei bezaubernden Frauen, die er schon im Kindesalter kannte: Einmal ist die brünette Anna (Diane Kruger) das Glück seines Lebens, dann wieder die melancholische Blondine Elise (Sarah Polley) oder auch die eigenwillige Asiatin Jeanne (Linh-Dan Pham). Jede Variante eröffnet neue Perspektiven und Chancen, zieht aber auch jeweils andere Probleme nach sich.

      In Nemo Nobodys imaginärem Panoptikum seines Lebens hat jede noch so kleine Handlung weitreichende Folgen - wie der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings, der damit ein Schicksal am anderen Ende der Welt beeinflusst.

      Der Science-Fiction-Film "Ein Mann, drei Leben - Mr. Nobody" dürfte zu den aufwendigsten und intellektuell ambitioniertesten Werken des neueren europäischen Kinos gehören. Das Budget betrug über 30 Millionen Euro, allein die Dreharbeiten dauerten fast ein halbes Jahr, und in seiner komplex verschachtelten Geschichte greift Regisseur Jaco Van Dormael ("Toto der Held") eine überbordende Menge an philosophischen Theorien auf. Das klingt nach schwerem Stoff, wird von Dormael jedoch immer wieder durch hintersinnigen Humor und augenzwinkernde Anspielungen auf Klassiker wie "2001", "Harold und Maude" oder "Matrix" aufgelockert. In der Titelrolle beeindruckt Jared Leto ("Panic Room"), unterstützt von einem Ensemble, zu dem unter anderem Sarah Polley ("Splice - Das Genexperiment"), Diane Kruger ("Unknown Identity") und Rhys Ifans ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1") gehören.

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      23:50 - 01:55 Uhr (125 Min.)
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