• 21.03.2017
      01:30 Uhr
      Fahrt ins Risiko Die rasenden Radler von Burundi | PHOENIX
       

      Burundi - das Land der tausend Hügel. Die Nationalstraße schlängelt sich von der Grenze zu Ruanda im Norden bis nach Tansania an der südlichen Grenze des kleinen Landes. Hauptverkehrsmittel ist das Fahrrad. Die rasenden Radler von Burundi befördern auf dem Gepäckträger alles, was sie befestigen können. Bergab geht es mit 70 Sachen, bergauf hängen sie sich an vorbeifahrende Lastwagen an. Gefährlich ist beides.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 21.03.17
      01:30 - 02:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Burundi - das Land der tausend Hügel. Die Nationalstraße schlängelt sich von der Grenze zu Ruanda im Norden bis nach Tansania an der südlichen Grenze des kleinen Landes. Hauptverkehrsmittel ist das Fahrrad. Die rasenden Radler von Burundi befördern auf dem Gepäckträger alles, was sie befestigen können. Bergab geht es mit 70 Sachen, bergauf hängen sie sich an vorbeifahrende Lastwagen an. Gefährlich ist beides.

       

      "Die rasenden Radler von Burundi" befördern schwere, sperrige Lasten: etliche Bananenstauden, Bündel von Feuerholz, zusammengezimmerte Türen und Schränke, Passagiere. Auf ihren alten, rostigen Rädern hat fast alles und jeder Platz. Was sie auf dem Gepäckträger befestigen können, wird transportiert. Sie sind damit unterwegs auf kurvigen Straßen voller Schlaglöcher, und immer geht es bergauf und -ab.

      Burundi - das Land der tausend Hügel. Die Nationalstraße Nr. 1 schlängelt sich durch eine atemberaubend schöne Landschaft, entlang an Bananen-, Kaffee- und Teeplantagen, Palmenhainen und kleinen geschäftigen Dörfern. Sie führt von der Grenze zu Ruanda im Norden bis zur Hauptstadt Bujumbura. Von dort aus verläuft in Richtung Süden die Nationalstraße Nr. 3 immer entlang des großen Tanganjikasees bis nach Tansania. Da die Straßen einer Berg- und Talbahn gleichen, hängen sich die Fahrradfahrer bergauf an Trucks, die sich mühevoll mit schwarzen Abgaswolken den Berg hoch quälen. Bergab lassen sie die Laster los und rasen selbst mit hoher Geschwindigkeit ins Tal. Dann können sie auf ihren klapprigen Rädern schon mal eine Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometer erreichen. Ein lebensgefährliches und verbotenes Unterfangen. Immer wieder passieren dabei schwere Unfälle.

      Die Fahrradtransporteure haben aber kaum eine andere Wahl, wenn sie ihre Waren aus ihren Dörfern nach Bujumbura schaffen und mit dem Verkauf Geld verdienen wollen. Die Dokumentation begleitet drei rasende Radler auf ihren halsbrecherischen Touren. Sie führt auch an Orte, die entlang der Straße liegen: einer Bananenbier-Brauerei, einem Radiosender, der sich um die Belange der Radler kümmert, zu Trommlern oder in ein Fischerdorf am Tanganjikasee.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2014

      Regie: Adama Ulrich

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 21.03.17
      01:30 - 02:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.06.2017