• 12.08.2017
      08:00 Uhr
      Imperium: Das Schwert der Shogune Film von Matthias Unterburg | PHOENIX
       

      Ein Reich wie kein anderes - fast 250 Jahre lang bleibt Japan, ein Inselstaat mitten im Meer gelegen, fast vollkommen abgeschlossen von der Außenwelt. Über alle Bereiche des Lebens herrscht damals der Shogun, absoluter Machthaber und Kriegsherr, mit eiserner Hand. Selbst der gottgleiche Kaiser ist sein Gefangener. Über die Gesetze des Shogun wachen zweieinhalb Millionen Samurai, adelige Krieger, bewaffnet mit rasiermesserscharfen Schwertern. Für sie wird der Kampf mit dem Schwert zu einem geistigen Weg, der das Land prägt. Die Hauptstadt des Shogun ist Edo, das man heute als Tokio kennt. "Imperium" führt in diese verschlossene Welt.

      Samstag, 12.08.17
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Ein Reich wie kein anderes - fast 250 Jahre lang bleibt Japan, ein Inselstaat mitten im Meer gelegen, fast vollkommen abgeschlossen von der Außenwelt. Über alle Bereiche des Lebens herrscht damals der Shogun, absoluter Machthaber und Kriegsherr, mit eiserner Hand. Selbst der gottgleiche Kaiser ist sein Gefangener. Über die Gesetze des Shogun wachen zweieinhalb Millionen Samurai, adelige Krieger, bewaffnet mit rasiermesserscharfen Schwertern. Für sie wird der Kampf mit dem Schwert zu einem geistigen Weg, der das Land prägt. Die Hauptstadt des Shogun ist Edo, das man heute als Tokio kennt. "Imperium" führt in diese verschlossene Welt.

       

      Es ist ein Reich wie kein anderes. Fast 250 Jahre lang bleibt Japan, ein Inselstaat mitten im Meer gelegen, fast vollkommen abgeschlossen von der Außenwelt. Dabei sind die japanischen Inseln schon im 16. Jahrhundert dichter bevölkert und mehr verstädtert als jedes westliche Land: 26 Millionen Japaner stehen 16 Millionen Franzosen oder viereinhalb Millionen Engländern gegenüber.

      Über alle Bereiche des Lebens herrscht damals der Shogun, absoluter Machthaber und Kriegsherr, mit eiserner Hand. Selbst der gottgleiche Kaiser, aus der bis heute bestehenden ältesten Dynastie der Erde, ist sein Gefangener. Über die Gesetze des Shogun wachen zweieinhalb Millionen Samurai, adelige Krieger, bewaffnet mit rasiermesserscharfen Schwertern. Für sie wird der Kampf mit dem Schwert zu einem geistigen Weg, der das Land prägt.

      Japan ist ein Land der Krieger, das in seiner Geschichte über lange Perioden hinweg von Kriegen zerrissen wird. Der strenge Kodex der Samurai ist in Wahrheit aus dem Chaos und aus grausamen Kriegen geboren. "Den Krieger kümmert es nicht, ob man ihn ein Ungeheuer oder einen Hund nennt; die Hauptsache ist der Sieg!", schreibt ein berühmter japanischer Kriegsherr des 16. Jahrhunderts.

      Endlich, nach Jahrhunderte langen Kriegen zwischen den vielen Fürsten, gelingt es einem von ihnen, das Land unter seiner Herrschaft zu einigen. Im Kampf begründet der kalte Machtmensch Tokugawa Ieasu eine Dynastie, die das Land bis ins 19. Jahrhundert friedlich regieren wird. Unter ihrer Herrschaft werden Hochseeschiffe verboten, Feuerwaffen abgeschafft, alle Kontakte zum Ausland unterbunden und die westlichen Wissenschaften verboten.

      Dennoch blühen Kunst und Handwerk, Kultur und Wirtschaft auf. Die Hauptstadt des Shogun ist Edo, das man heute als Tokio kennt, ein verborgenes Weltwunder, und um das Jahr 1700 mit einer Million Bewohnern die größte Stadt der Erde. "Imperium" führt in diese verschlossene Welt.

      Maximilian Schell verfolgt - unterstützt von hochwertigen und spannenden Inszenierungen, mit ungewöhnlichen Dokumentarbildern und Animationen - das Leben des größten Schwertkämpfers der japanischen Geschichte, betrachtet das Fortleben jahrhundertealter Traditionen, zeigt Jahrhunderte furchtbarer Kämpfe, kommentiert die Machtergreifung eines Familienclans und erläutert die unbekannte Geschichte einer bis heute rätselhaften Großmacht.

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      Samstag, 12.08.17
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.10.2017