• 17.04.2018
      23:30 Uhr
      Inkotanyi - Das Ruanda des Paul Kagame Dokumentarfilm Frankreich / Belgien 2016 | arte
       

      Bei dem Genozid in Ruanda töteten Hutu-Milizen von April bis Mitte Juli 1994 rund 800.000 Menschen, die meisten gehörten der Minderheit der Tutsi an. Im Juli 1994 gelang der Befreiungsfront des heutigen Staatschefs Paul Kagame - der 1987 gegründeten RPF-Inkotanyi - in Kigali einzurücken, um das Massaker zu beenden. In dem Dokumentarfilm, der die damaligen Ereignisse chronologisch aufrollt und Ruandas Geschichte bis heute weitererzählt, berichten hochrangige Persönlichkeiten erstmals über die militärischen und politischen Aktionen der RPF. Roter Faden ist ein Exklusivinterview mit Paul Kagame.

      Dienstag, 17.04.18
      23:30 - 01:10 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV

      Bei dem Genozid in Ruanda töteten Hutu-Milizen von April bis Mitte Juli 1994 rund 800.000 Menschen, die meisten gehörten der Minderheit der Tutsi an. Im Juli 1994 gelang der Befreiungsfront des heutigen Staatschefs Paul Kagame - der 1987 gegründeten RPF-Inkotanyi - in Kigali einzurücken, um das Massaker zu beenden. In dem Dokumentarfilm, der die damaligen Ereignisse chronologisch aufrollt und Ruandas Geschichte bis heute weitererzählt, berichten hochrangige Persönlichkeiten erstmals über die militärischen und politischen Aktionen der RPF. Roter Faden ist ein Exklusivinterview mit Paul Kagame.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Christophe Cotteret

      Beim Genozid in Ruanda töteten Hutu-Milizen von April bis Mitte Juli 1994 rund 800.000 Menschen, die meisten gehörten der Minderheit der Tutsi an. Die internationale Staatengemeinschaft schaute tatenlos zu. Im Juli 1994 gelang es der Befreiungsfront des heutigen Staatschefs Paul Kagame - der 1987 gegründeten RPF-Inkotanyi - in Kigali einzurücken und die Massaker zu beenden.

      Kagame wurde erst Vizepräsident und regiert das afrikanische Land seit dem Frühjahr 2000. Nach einer Verfassungsänderung kandidierte er 2017 zum dritten Mal und wurde 2017 erneut mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Seine Gegner werfen ihm gnadenlose Repression und diktatorische Methoden vor, seine Anhänger führen die spektakuläre wirtschaftliche Entwicklung des Landes und dessen Befriedung in Feld.

      Der Dokumentarfilm „Inkotanyi - Das Ruanda des Paul Kagame“ ist die erste umfassende Auseinandersetzung mit dieser Bewegung und ihrer damaligen und heutigen Bedeutung. Schritt für Schritt werden die damaligen Ereignisse chronologisch aufgerollt und die bewegte Geschichte der Region der Großen Seen in den letzten 30 Jahren beleuchtet. Den roten Faden des Films bildet ein Exklusivinterview mit Paul Kagame. Erstmals berichten auch hochrangige Persönlichkeiten über die militärischen und politischen Aktionen der RPF. Außerdem kommen Journalisten, Soldaten und andere Zeitzeugen zu Wort. Sie liefern Antworten auf zahlreiche Fragen, die seit dem Genozid unbeantwortet geblieben waren und die nur Insider geben können. Als zentraler Leitfaden für die Interviews diente dabei folgender Gedanke: „Hätten die Leader und Mitglieder der RPF im damaligen Kontext auch anders handeln können?“

      Der Dokumentarfilm feierte 2017 auf dem internationalen TV-Filmfestival FIPA Weltpremiere und wurde im selben Jahr auf dem DOK Leipzig gezeigt. In Belgien kam der Film im Juni 2017 ins Kino und wurde dort auch bereits im Fernsehen ausgestrahlt.

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      Dienstag, 17.04.18
      23:30 - 01:10 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.04.2018