• 10.01.2017
      17:55 Uhr
      Xenius: Künstliche Hüfte Wie gut lässt sich die Hüfte ersetzen? | arte
       

      Jährlich brauchen fast 400.000 Menschen in Deutschland und Frankreich eine neue Hüfte. Wie gut lässt sich das menschliche Gelenk durch ein künstliches ersetzen? Wie kommt es, dass so viele Menschen einen Ersatz brauchen? Und ließe sich ein künstliches Gelenk in einigen Fällen vielleicht sogar verhindern? Im St. Josefs-Hospital in Wiesbaden erleben die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade, wie die Hüfte eines Babys untersucht wird. Denn bei immerhin zwei bis vier Prozent aller Neugeborenen liegt eine Hüftfehlstellung vor.

      Dienstag, 10.01.17
      17:55 - 18:25 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Jährlich brauchen fast 400.000 Menschen in Deutschland und Frankreich eine neue Hüfte. Wie gut lässt sich das menschliche Gelenk durch ein künstliches ersetzen? Wie kommt es, dass so viele Menschen einen Ersatz brauchen? Und ließe sich ein künstliches Gelenk in einigen Fällen vielleicht sogar verhindern? Im St. Josefs-Hospital in Wiesbaden erleben die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade, wie die Hüfte eines Babys untersucht wird. Denn bei immerhin zwei bis vier Prozent aller Neugeborenen liegt eine Hüftfehlstellung vor.

       

      Jährlich brauchen fast 400.000 Menschen in Deutschland und Frankreich eine neue Hüfte. Wie gut lässt sich das menschliche Gelenk durch ein künstliches ersetzen? Wie kommt es, dass so viele Menschen einen Ersatz brauchen? Und ließe sich ein künstliches Gelenk in einigen Fällen vielleicht sogar verhindern? Im St. Josefs-Hospital in Wiesbaden erleben die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade, wie die Hüfte eines Babys untersucht wird. Denn bei immerhin zwei bis vier Prozent aller Neugeborenen liegt eine Hüftfehlstellung vor.

      Früh erkannt lässt sich das Problem gut behandeln. Doch wenn die Fehlstellung übersehen wird, verursacht das Gelenk später Schmerzen und muss schlimmstenfalls ersetzt werden. So ging es auch Michael Brunner, einem ehemaligen Ski-Weltcupfahrer. Heute lebt er als Ski- und Gleitschirmlehrer immer noch vom Sport – doch ohne das Einsetzen einer künstlichen Hüfte wäre das kaum möglich. Aber nicht immer ist eine Fehlstellung die Ursache für Hüftprobleme, denn jedes Hüftgelenk nutzt sich im Lauf des Lebens ab.

      Wie viel unsere Hüfte täglich aushalten muss und welche Faktoren sie besonders belasten, untersucht ein Forschungsteam um den Biomechaniker Philipp Damm an der Charité Berlin. Mit einem weltweit einmaligen System messen sie, welche Kräfte im Alltag auf die Hüfte wirken. Die Werte sind erstaunlich hoch: Schon beim einfachen Gehen lasten rund 250 Prozent unseres Körpergewichts auf der Hüfte, beim Stolpern sogar bis zu 900 Prozent unseres Körpergewichts. Wenn das Gelenk ersetzt werden muss, gilt es vor allem eine wichtige Frage zu klären: Welches künstliche Hüftmodell passt zum Patienten?

      „Xenius“ zeigt die verschiedenen Modelle mit ihren Vor- und Nachteilen. Und die „Xenius“-Moderatoren legen selbst Hand an. Am Kunstknochen dürfen sie sägen und hämmern und selbst versuchen, eine künstliche Hüfte passgenau einzusetzen.

      Magazin Deutschland 2016

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