• 17.04.2018
      11:30 Uhr
      Typisch! Typisch! Wenn ich groß bin, werde ich Bäuerin | Radio Bremen TV
       

      Die Biobäuerin mit dem ungewöhnlichen Vornamen Ve-Annissa (Ve für Genoveva) Spindler kommt aus Lübeck. Ihre Eltern sind keine Bauern, aber Ve wusste schon als Kind in der Grundschule, dass sie Bäuerin werden wollte. Vor vier Jahren hat die 27-Jährige dann auch tatsächlich einen DemeterBiobauernhof übernommen, den Siebengiebelhof in Drenkow bei Parchim, einen Milchviehbetrieb mit über 20 Kühen und 110 Hektar Land. Und das ganz allein, ohne Familie.

      Dienstag, 17.04.18
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Die Biobäuerin mit dem ungewöhnlichen Vornamen Ve-Annissa (Ve für Genoveva) Spindler kommt aus Lübeck. Ihre Eltern sind keine Bauern, aber Ve wusste schon als Kind in der Grundschule, dass sie Bäuerin werden wollte. Vor vier Jahren hat die 27-Jährige dann auch tatsächlich einen DemeterBiobauernhof übernommen, den Siebengiebelhof in Drenkow bei Parchim, einen Milchviehbetrieb mit über 20 Kühen und 110 Hektar Land. Und das ganz allein, ohne Familie.

       

      Die Biobäuerin mit dem ungewöhnlichen Vornamen Ve-Annissa (Ve für Genoveva) Spindler kommt aus Lübeck. Ihre Eltern sind keine Bauern, aber Ve wusste schon als Kind in der Grundschule, dass sie Bäuerin werden wollte. Vor vier Jahren hat die 27-Jährige dann auch tatsächlich einen DemeterBiobauernhof übernommen, den Siebengiebelhof in Drenkow bei Parchim, einen Milchviehbetrieb mit über 20 Kühen und 110 Hektar Land. Und das ganz allein, ohne Familie.
      Ihre landwirtschaftliche Ausbildung zur Biobäuerin hat Ve schon mit 16 Jahren in Kleve am Niederrhein begonnen. Danach ist sie losgezogen und wollte einen kleinen Hof übernehmen, egal wo. Ihre Vorgänger in Mecklenburg wollten den Siebengiebelhof schon länger verkaufen. Da hat Ve-Annissa nicht lange gezögert.
      Die Milch ihrer Kühe vermarktet sie als Käse, Joghurt und Quark auf einem Wochenmarkt im brandenburgischen Wittenberge, etwa eine Autostunde von Drenkow entfernt. Hier warten keine Biofreaks auf Demeter-Käse, sondern vornehmlich ältere Herrschaften, die Qualität zu schätzen wissen. Zweimal die Woche ist sie hier mit ihrem Wagen, weil sie schon so viele Stammkunden hat.
      Im Frühjahr hat sie auch noch ihren eigenen Hofladen eröffnet, denn auch die Leute in der Region sind inzwischen auf den Geschmack gekommen und wollen bei ihr einkaufen. Angelockt wurden sie durch die regelmäßigen Hoffeste. Die festigen nicht nur die Dorfgemeinschaft und die Akzeptanz ihrer Biolandwirtschaft bei Nachbarn und Besuchern. Sie sind auch immer ein Familientreffen. Unbedingt mit dabei: ihre Eltern. Ihre Mutter ist Siebdruckerin, ihr Vater Metallbauer. Sie haben von Anfang den Entschluss ihrer Tochter, Biobäuerin zu werden, unterstützt. Denn nur mit einer Handvoll Praktikanten allein und einem Angestellten ist die Arbeit oft kaum zu schaffen. Aber was sich Ve einmal in den Kopf gesetzt hat, das zieht sie auch durch.

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