• 09.02.2018
      15:00 Uhr
      die nordstory - 24 Stunden Landungsbrücken NDR Fernsehen
       

      Die Landungsbrücken zählen zum weltbekannten Wasserbahnhof für Touristenfahrten durch den Hamburger Hafen. Wer dort arbeitet, muss flexibel sein. Ob mit Fischbrötchen, auf Containerschiffen oder Ausflugsbarkassen - an den Hamburger Landungsbrücken gibt es viele Möglichkeiten, sein Geld zu verdienen. Der Film begleitet Menschen, die Tag und Nacht dort arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen.

      Freitag, 09.02.18
      15:00 - 16:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Die Landungsbrücken zählen zum weltbekannten Wasserbahnhof für Touristenfahrten durch den Hamburger Hafen. Wer dort arbeitet, muss flexibel sein. Ob mit Fischbrötchen, auf Containerschiffen oder Ausflugsbarkassen - an den Hamburger Landungsbrücken gibt es viele Möglichkeiten, sein Geld zu verdienen. Der Film begleitet Menschen, die Tag und Nacht dort arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Stephan Helms
      Autor Charlotte Biermann
      Redaktion Birgit Schanzen

      Thorsten Wennmann gehört zum Hamburger Wasserschutzpolizeikommissariat 2, Außenstelle Landungsbrücken. Täglich muss er Streitereien schlichten, denn 18 Barkassenbetreiber buhlen hier um die Touristen. Raue Witze und das lautstarke Ankündigen der nächsten Rundfahrt haben Tradition. Dabei ist für die Unternehmer das sogenannte Kobern gar nicht mehr wichtig. In Zeiten des Internets kaufen die meisten Touristen ihre Tickets online.

      Loslassen fällt schwer
      Heinz Meyer fährt seit 30 Jahren durch den Hamburger Hafen. Auch mit 76 Jahren kann er nicht loslassen. Er hat noch miterlebt, wie die Barkassen keine Touristen, sondern Werftarbeiter auf die andere Elbseite gebracht haben. Das Containergeschäft hat vieles verändert. Der Einsatz von hochmodernen Maschinen und immer größeren Containerschiffen hat vielen Arbeitern in Hamburg den Job gekostet.

      Kapitän eines 5.300 PS starken Schleppers
      Stefan Hölterlings Job aber wird durch die Containerschiffe gesichert. Als Kapitän eines 5.300 PS starken Schleppers bugsiert er die Containerschiffe in und aus dem Hamburger Hafen. Eine Woche dauert eine Schicht an Bord. Das heißt Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Wenn er mit seiner Crew Pause hat, liegt der Schlepper ganz am Ende der Landungsbrücken.

      Die schwimmende Disko
      Nicht weit entfernt schaukelt die alte "Hedi" an der Innenseite Brücke 10. Tagsüber fährt die Barkasse Touristen durch den Hafen. An den Wochenenden werden abends alle Bänke herausgeräumt und DJ-Pulte aufgebaut. Dann quetschen sich bis zu 120 Gäste auf die schwimmende Disko.

      Wasserbahnhof für Touristen
      Wer an den Landungsbrücken arbeitet, muss flexibel sein. Der 700 Meter lange Ponton ist eine Spielfläche für Unternehmer. Johanna Tietz ist die älteste Geschäftsführerin der Hafenmeile. Sie hat hier bereits kandierte Äpfel, Kartoffelpuffer, Getränke und gebrannte Mandeln verkauft. Heute sind es Fischbrötchen.

      Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte ihr Vater hier sein Geld mit einem Getränkeshop verdient. Da waren die Landungsbrücken schon mehr als 100 Jahre alt und der Ponton diente als Anleger für Dampfschiffe. Heute gilt er als weltbekannter Wasserbahnhof für Touristenfahrten durch den Hamburger Hafen. Die Nordstory begleitet die Menschen, die Tag und Nacht dort arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen.

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      Freitag, 09.02.18
      15:00 - 16:00 Uhr (60 Min.)
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