• 15.11.2017
      11:30 Uhr
      die nordreportage: Funkenflug am Stahlkoloss Abriss der Petersdorfer Brücke | NDR Fernsehen Mediathek
       

      Die Petersdorfer Brücke ist das Nadelöhr auf der A 19 für alle Autofahrer, die an die Ostsee wollen oder aus dem Urlaub von dort zurückkommen. Dauerbaustelle seit 2015, regelmäßig gibt es kilometerlange Staus. Die alte Autobahnbrücke ist marode, ihre Pfeiler sacken immer tiefer in den Petersdorfer See. Der Bund und das Land M-V investieren gut 40 Millionen Euro in den Ersatzneubau.

      Mittwoch, 15.11.17
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Die Petersdorfer Brücke ist das Nadelöhr auf der A 19 für alle Autofahrer, die an die Ostsee wollen oder aus dem Urlaub von dort zurückkommen. Dauerbaustelle seit 2015, regelmäßig gibt es kilometerlange Staus. Die alte Autobahnbrücke ist marode, ihre Pfeiler sacken immer tiefer in den Petersdorfer See. Der Bund und das Land M-V investieren gut 40 Millionen Euro in den Ersatzneubau.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Dagmar Ehlert
      Redaktion Birgit Müller

      Die Petersdorfer Brücke ist seit 2015 die Dauerbaustelle auf der A19. Immer wieder gibt es kilometerlange Staus für alle Autofahrer, die an die Ostsee wollen oder von dort aus dem Urlaub zurückkommen. Mit einem halben Jahr Verspätung begann 2017 endlich der Abriss der alten Stahlbrücke, ohne große Kräne, denn dafür ist der Baugrund am Petersdorfer See zu weich.

      Wie wird die von den Ingenieuren ausgetüftelte Technologie funktionieren, ohne dass die Brücke ins Wasser fällt? Erst wenn die alte westliche Teilbrücke weg ist, kann an gleicher Stelle die neue über den Petersdorfer See weiter in die Höhe wachsen.

      Für den ersten Trennschnitt muss die Autobahn voll gesperrt werden. Genau in der Mitte wollen die Männer die alte Stahlbrücke von oben nach unten mit Hitze durchtrennen. Sturm können sie dabei am wenigsten brauchen, denn dann kommt die Hitze der Flamme nicht da an, wo sie hin soll, um den Stahl durch zu brennen. Das ist ohnehin etwas kompliziert, denn unter dem Stahlkoloss ist Wasser. Deswegen hängen die Männer mit den Brennschneidern in einem Korb, der an einem Bagger befestigt ist, der auf der Brücke steht.

      Zwar haben die Ingenieure vorher alles berechnet, aber so genau kann keiner sagen, wie sich die alte Brücke verhält, wenn sie durchtrennt ist. Wird sie brechen und in den See fallen? Wird sie schwingen? Wir zeigen, wie die Arbeiten voran gehen, klären, warum es nicht schneller geht und lernen einen ehemaligen Brückenbauer vom Autobahnbau-Kombinat der DDR kennen.

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      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.11.2017