• 17.01.2018
      23:40 Uhr
      Die Bayer-Story Film von Konstanze Burkard und Falko Daub | WDR Fernsehen
       

      Die Dokumentation erzählt die Erfolgsstory eines deutschen Chemiegiganten und die Geschichte einer industriellen Zeitenwende - von der berühmten "Bayer-Familie" zur "strategischen Holding" mit weltweitem Portfolio-Management.
      Es ist der unaufhaltsame Aufstieg eines kleinen Farbengeschäftes an der Wupper zum mächtigen Weltkonzern mit über 110.000 Mitarbeitern und fast 40 Milliarden Euro Jahresumsatz. Bayer ist eine deutsche Weltmarke wie Thyssen und Krupp, Siemens und AEG, Volkswagen und Mercedes.

      Mittwoch, 17.01.18
      23:40 - 00:25 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die Dokumentation erzählt die Erfolgsstory eines deutschen Chemiegiganten und die Geschichte einer industriellen Zeitenwende - von der berühmten "Bayer-Familie" zur "strategischen Holding" mit weltweitem Portfolio-Management.
      Es ist der unaufhaltsame Aufstieg eines kleinen Farbengeschäftes an der Wupper zum mächtigen Weltkonzern mit über 110.000 Mitarbeitern und fast 40 Milliarden Euro Jahresumsatz. Bayer ist eine deutsche Weltmarke wie Thyssen und Krupp, Siemens und AEG, Volkswagen und Mercedes.

       

      Die Dokumentation erzählt die Erfolgsstory eines deutschen Chemiegiganten und die Geschichte einer industriellen Zeitenwende - von der berühmten "Bayer-Familie" zur "strategischen Holding" mit weltweitem Portfolio-Management.
      Es ist der unaufhaltsame Aufstieg eines kleinen Farbengeschäftes an der Wupper zum mächtigen Weltkonzern mit über 110.000 Mitarbeitern und fast 40 Milliarden Euro Jahresumsatz. Bayer ist eine deutsche Weltmarke wie Thyssen und Krupp, Siemens und AEG, Volkswagen und Mercedes.
      Mit seinem Jahrhundertmedikament "Aspirin" hat Bayer es sogar zum weltweiten Markensynonym für eine ganze Produktgruppe gebracht.

      Doch Bayer hat, wie viele andere deutsche Traditionsunternehmen auch, in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel vollzogen. Vom patriarchalisch geführten Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter gleichzeitig umsorgte und kontrollierte und eine ganze Region städtebaulich, soziologisch und kulturell prägte, hin zum "Global Player", für den der Profit scheinbar über alles geht. Die Bayer AG fährt mehr als 150 Jahre nach ihrer Gründung Rekordumsätze ein. Doch altgediente Mitarbeiter und Pensionäre trauern der Sicherheit jahrzehntelang gewachsener Strukturen eines Familienunternehmens nach. Damit erzählt die Bayer-Story ein Paradebeispiel für die Zeitenwende in unserer Arbeitswelt und Industrielandschaft.

      Das Unternehmen war auch einer der großen Motoren des deutschen Wirtschaftswunders und traf mit seinen Produkten perfekt den Zeitgeist der jungen Bundesrepublik: Industriefasern für bunte Mode und Pflanzenschutz fürs Eigenheim, Pillen für jede Lebenslage und Kunststoffe für das heranbrechende Autozeitalter. Die schöne neue Welt der Chemie machte die großen Sündenfälle in der Unternehmensgeschichte, die Bereitstellung von Giftgasen im Ersten Weltkrieg und die einträgliche Kollaboration der Bayer-Werke als Teil der IG Farben AG mit den Nazis, für die meisten Menschen schnell vergessen.

      Auch dem permanenten Kreuzfeuer der Kritik, in das Bayer durch die Umweltbewegung in den siebziger Jahren geriet, konnte Bayer - teils mit tatsächlichen Kurskorrekturen, teils über den Weg juristischer Auseinandersetzungen, standhalten. "Bayer geht für Profit über Leichen", das behaupten seine Kritiker allerdings bis heute. Und machen Pestizide aus dem Hause Bayer für das Bienensterben verantwortlich. Oder verweisen auf die Antibabybillen "Yaz" und "Yasmin", die mit lebensgefährlichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht werden und den Konzern Vergleichszahlungen in Milliardenhöhe kosten.

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      Mittwoch, 17.01.18
      23:40 - 00:25 Uhr (45 Min.)
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