• 07.12.2017
      23:15 Uhr
      Legenden - Rex Gildo Ein Film von Ulrike Bremer | hr-fernsehen
       

      Rex Gildo, über 26 Jahre Deutschlands beständigster Schlagerstar, verkaufte in vierzig Jahren über 25 Millionen Schallplatten und drehte über dreißig Spielfilme. Sein "Hossa, Hossa" war zum Markenzeichen geworden. Doch es ist auch die Geschichte eines einsamen Mannes, der sich am Ende aus dem zweiten Stock eines Wohnhauses stürzte. Am Beginn seiner Karriere hat er sich selbst eine Legende erschaffen. Die Geschichte seiner Herkunft ist frei erfunden: Geburtsdatum, Geburtsort, Beruf der Mutter, Ausbildung zum Sänger zuerst bei den Regensburger Domspatzen, dann zum Schauspieler an der Otto-Falckenberg-Schule - alles frei erfunden.

      Donnerstag, 07.12.17
      23:15 - 00:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Rex Gildo, über 26 Jahre Deutschlands beständigster Schlagerstar, verkaufte in vierzig Jahren über 25 Millionen Schallplatten und drehte über dreißig Spielfilme. Sein "Hossa, Hossa" war zum Markenzeichen geworden. Doch es ist auch die Geschichte eines einsamen Mannes, der sich am Ende aus dem zweiten Stock eines Wohnhauses stürzte. Am Beginn seiner Karriere hat er sich selbst eine Legende erschaffen. Die Geschichte seiner Herkunft ist frei erfunden: Geburtsdatum, Geburtsort, Beruf der Mutter, Ausbildung zum Sänger zuerst bei den Regensburger Domspatzen, dann zum Schauspieler an der Otto-Falckenberg-Schule - alles frei erfunden.

       

      Rex Gildo, über 26 Jahre Deutschlands beständigster Schlagerstar, verkaufte in vierzig Jahren über 25 Millionen Schallplatten und drehte über dreißig Spielfilme. Sein "Hossa, Hossa" war zum Markenzeichen geworden. Doch es ist auch die Geschichte eines einsamen Mannes, der sich am Ende aus dem zweiten Stock eines Wohnhauses stürzte. Am Beginn seiner Karriere hat er sich selbst eine Legende erschaffen.

      Die Geschichte seiner Herkunft ist frei erfunden: Geburtsdatum, Geburtsort, Beruf der Mutter, Ausbildung zum Sänger zuerst bei den Regensburger Domspatzen, dann zum Schauspieler an der Otto-Falckenberg-Schule - alles frei erfunden. Ulrike Bremer erzählt in ihrem Film die wahre Geschichte des Mannes, der sich mit seinem Künstlernamen zur Kunstfigur machte.

      Als "Rex Gildo" hatte er den Erfolg, von dem er als Ludwig Franz Hirtreiter geträumt hatte. Am Ende konnte er nicht mehr anders, als mit Perücke und viel Make-up den ewig jungen Beau zu geben, den Frauenschwarm, den "Sexy Rexy" auch noch mit 63 Jahren.

      10 Jahre nach seinem Tod, versuchen seine treuen Freunde die Legendenbildung aufrecht zu erhalten. Seine Kollegen aus der Schlagerbranche sind da offener. Freimütig gibt Costa Cordalis Auskunft über seinen Freund Rex, der die Frauen, die ihn so anschmachteten, satt hatte, der Männer liebte und daran zerbrach, dass er nach der einen großen Liebe keinen adäquaten Mann mehr gefunden hatte. Cornelia Froboess erinnert an die unschuldige Zeit der fünfziger Jahre, als sie mit Rex Gildo in zahlreichen Filmen auftrat und auf Tourneen sang.

      Ralph Siegel berichtet über den ersten Manager von Rex, der zugleich dessen erste Liebe war und für seinen Schützling geschickt das Image des Schwiegermutter-Schwarms aufzubauen wusste. Rex musste sogar heiraten, seine Cousine erklärte sich dazu bereit. Auch Gitte, die dänische Sängerin, sollte zu Rex' Image beitragen.

      Im deutschen Film der sechziger Jahre spielten sie immer wieder das Liebespaar und wurden dann auch von der Plattenfirma privat als "Traum"-Paar "geoutet". Rex' Stern ging Mitte der achtziger Jahre langsam unter. Sein vorwiegend weibliches Publikum war mit ihm gealtert, doch er wollte weiterhin in der Pose des vitalen Schönlings bleiben. Der Film zeichnet die Stationen seiner Karriere nach, macht eine Zeitreise vom biederen Nachkriegsdeutschland bis in die neunziger Jahre und blickt hinter die Kulissen des Showbusiness.

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      Donnerstag, 07.12.17
      23:15 - 00:00 Uhr (45 Min.)
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