• 20.04.2016
      21:45 Uhr
      Gründe Senioren-WG, suche Bewohner Ein Film von Eva Fouquet und Susanne Brand | hr-fernsehen
       

      "Wo soll Mama zukünftig wohnen?" fragt sich die Hagenerin Susanne Braatz, als ihre an Parkinson erkrankte Mutter nicht mehr alleine leben kann, weil die Pflege immer aufwändiger wird. Ein Altenheim kommt für Braatz nicht in Frage, zu sehr fürchtet sie, dass die Mutter dort nicht gut genug versorgt wird. Die 50-Jährige sucht eine Wohnung in der Haagener Innenstadt und zwei ältere Mitbewohnerinnen - und gründet für ihre Mutter eine Senioren-WG, inklusive einer Rund um die Uhr-Betreuung durch Pflegekräfte. Eine WG für alte Menschen? Ungewöhnlich für Hagen, doch die Idee spricht sich herum und weitere Anfragen folgen.

      Mittwoch, 20.04.16
      21:45 - 22:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      "Wo soll Mama zukünftig wohnen?" fragt sich die Hagenerin Susanne Braatz, als ihre an Parkinson erkrankte Mutter nicht mehr alleine leben kann, weil die Pflege immer aufwändiger wird. Ein Altenheim kommt für Braatz nicht in Frage, zu sehr fürchtet sie, dass die Mutter dort nicht gut genug versorgt wird. Die 50-Jährige sucht eine Wohnung in der Haagener Innenstadt und zwei ältere Mitbewohnerinnen - und gründet für ihre Mutter eine Senioren-WG, inklusive einer Rund um die Uhr-Betreuung durch Pflegekräfte. Eine WG für alte Menschen? Ungewöhnlich für Hagen, doch die Idee spricht sich herum und weitere Anfragen folgen.

       

      "Wo soll Mama zukünftig wohnen?" fragt sich die Hagenerin Susanne Braatz, als ihre an Parkinson erkrankte Mutter nicht mehr alleine leben kann, weil die Pflege immer aufwändiger wird. Ein Altenheim kommt für Braatz nicht in Frage, zu sehr fürchtet sie, dass die Mutter dort nicht gut genug versorgt wird. Die 50-Jährige sucht eine Wohnung in der Haagener Innenstadt und zwei ältere Mitbewohnerinnen - und gründet für ihre Mutter eine Senioren-WG, inklusive einer Rund um die Uhr-Betreuung durch Pflegekräfte.

      Eine WG für alte Menschen? Ungewöhnlich für Hagen, doch die Idee spricht sich herum und weitere Anfragen folgen. Als im gleichen Haus eine Wohnung frei wird, gründet Susanne Braatz eine zweite Wohngemeinschaft. Sie organisiert das Pflegepersonal, begleitet die Seniorinnen bei Arztbesuchen, sorgt für Unterhaltungsprogramm oder trocknet bei Bedarf auch mal Tränen. Der Job macht ihr Spaß, und so beschließt Braatz, eine weitere Wohngemeinschaft aufzumachen. Menschen hautnah hat die Hagenerin bei der Gründung dieser dritten WG begleitet. Mehr und mehr wird ihr Einsatz für die alten Bewohner zu einem Fulltime-Job, der Susanne Braatz immer wieder an ihre Grenzen bringt. Eine Krankenkasse ist mit dem Pflegegeld für eine der Seniorinnen im Rückstand, gleichzeitig droht die Stadt mit neuen Auflagen für die privaten WGs. Hinzu kommt Braatz' Sorge um ihre Mutter, deren Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechtert.

      Auch die Auswahl der Bewohner für die neue WG ist schwieriger als gedacht. Mehrmals besucht Susanne Braatz die Bewerber, um sie kennenzulernen und einzuschätzen. Wer wird am Ende in die WG einziehen? "Die große Aufgabe liegt darin, die Gruppe irgendwie so zusammen zu kriegen, dass es funktioniert", so Braatz. Eine große Verantwortung, auch den Angehörigen gegenüber. Schließlich werden für den Umzug Wohnungen gekündigt und Haushalte aufgelöst - ein Zurück gibt es dann nicht mehr. Vorschnell hat Braatz eine Zusage gegeben, doch dann befürchtet sie, dass ein alter Herr zu Aggressivität neigt und sagt wieder ab. Ein harter Schlag für dessen Familie. Eine zukünftige Bewohnerin der neuen WG macht Braatz große Sorgen, weil sie sich von ihrer alten Wohnung nicht trennen will und große Angst vor dem Umzug hat. Und dann droht auch noch der Eröffnungstermin der neuen WG zu platzen, weil die Handwerker nicht fertig werden.

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      Mittwoch, 20.04.16
      21:45 - 22:30 Uhr (45 Min.)
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