• 15.11.2017
      12:30 Uhr
      Grenzerfahrung - Retten oder Abweisen? 3sat
       

      Pilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer weniger Menschen es bis nach Italien schaffen - immer weniger auch bis an die Schweizer Südgrenze. Fabio Zgraggen kann nicht einfach zusehen, wie immer mehr Menschen bei ihrer gefährlichen Flucht übers Mittelmeer sterben - schätzungsweise 5000 Flüchtlinge und Migranten allein im letzten Jahr. Der erst 32-jährige Appenzeller hilft aus der Luft.

      Mittwoch, 15.11.17
      12:30 - 13:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 12:29
      Stereo HD-TV

      Pilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer weniger Menschen es bis nach Italien schaffen - immer weniger auch bis an die Schweizer Südgrenze. Fabio Zgraggen kann nicht einfach zusehen, wie immer mehr Menschen bei ihrer gefährlichen Flucht übers Mittelmeer sterben - schätzungsweise 5000 Flüchtlinge und Migranten allein im letzten Jahr. Der erst 32-jährige Appenzeller hilft aus der Luft.

       

      Pilot Fabio Zgraggen will als Luftaufklärer im Mittelmeer Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken retten. Dort aber sind private Retter nicht mehr gern gesehen.Europa will mit Hilfe Libyens die Flüchtlingsroute im südlichen Mittelmeer schließen, damit immer weniger Menschen es bis nach Italien schaffen - immer weniger auch bis an die Schweizer Südgrenze.Fabio Zgraggen kann nicht einfach zusehen, wie immer mehr Menschen bei ihrer gefährlichen Flucht übers Mittelmeer sterben - schätzungsweise 5000 Flüchtlinge und Migranten allein im letzten Jahr. Der erst 32-jährige Appenzeller hilft aus der Luft. Sechs Stunden am Tag fliegt er von Malta Richtung Libyen - auf der Suche nach seeuntauglichen Schlauchbooten mit oftmals mehr als 100 Menschen an Bord. Sie schaffen es nur mit Mühe ins offene Meer, geschweige denn, die Überfahrt nach Süditalien.Korrespondent Philipp Zahn begleitet Anfang September die Arbeit des privaten Retters - denn sie wird immer schwieriger. Libysche Küstenwächter erhalten seit diesem Sommer Geld und Unterstützung aus Italien und sollen so schon in ihren Hoheitsgewässern die Migranten abfangen. Gleichzeitig kontrollieren aber auch libysche Milizen an Land das Geschäft der Schlepper.Einfache Lösungen gibt es nicht, dass weiß der Autor, auch wenn alle in Europa den Rückgang von Flüchtlingen und Migranten begrüßen.Ende August fährt Philipp Zahn zur italienisch-schweizerischen Grenze und trifft in Chiasso Patrick Benz. Er ist beim Grenzwachkorps für den Fachbereich "Migration" zuständig. Auch in Chiasso spürt man, dass immer weniger Migranten und Flüchtlinge den Weg über das Mittelmeer und über Italien bis in die Schweiz schaffen. Wurden 2016 noch fast 34 000 rechtswidrige Aufenthalte an der Südgrenze registriert, sind es dieses Jahr in den ersten acht Monaten weniger als 12 000. Über 80 Prozent der Aufgegriffenen werden sofort an die Italiener zurücküberwiesen. "Abweisen" ist für Patrick Benz das tägliche Geschäft. Nur wer glaubhaft einen Asylantrag in der Schweiz stellt, wird an das Sekretariat für Migration weiterüberwiesen. Das ist oft ein Dilemma und menschlich nicht immer einfach.

      Reportage von Philipp Zahn; (aus der SRF-Reihe "Reporter"); Erstsendung 18.09.2017

      Reportage

      Erstsendung 18.09.2017

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      12:30 - 13:00 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.11.2017