08.03.2013
09:00 Uhr
Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden Ein Film von Eckart Schmidt | Einsfestival

Vor 50 Jahren starb Marilyn Monroe. Hollywood-Experte Eckhart Schmidt zeichnet in seinem neuen Dokumentarfilm das Leben des Stars nach und versucht herauszufinden, wer Marilyn Monroe wirklich war. Zu Wort kommen Zeitzeugen, die die Schauspielerin gekannt haben, die mit ihr befreundet waren, und die mit ihr gearbeitet haben, darunter Filmemacher, Kritiker, Fotografen sowie Stars wie Jane Russell und Tony Curtis. Unzählige Fotografien und Filmausschnitte sowie seltenes Archivmaterial lassen ein umfangreiches Porträt eines Stars entstehen, der an seinem eigenen Image zerbrach.

Am 5. August 1962 erschütterte der Tod der Schauspielerin Marilyn Monroe die Welt. Der gefeierte Star aus Hollywoodfilmen wie "Manche mögen's heiß", "Das verflixte siebte Jahr", "Blondinen bevorzugt" und "Fluss ohne Wiederkehr" war die bedeutendste Ikone des US-amerikanischen Kinos - und sie blieb es bis heute.

Doch wer war der Mensch, der sich hinter der "Leinwandgöttin" verbarg, die ein weltweites Millionenpublikum begeisterte? Der Hollywood-Experte und Filmemacher Eckhart Schmidt ("Mythos Hollywood") lässt in seinem neuen Dokumentarfilm Zeitzeugen zu Wort kommen, die Marilyn Monroe wirklich gekannt haben, die mit ihr befreundet waren und mit ihr gearbeitet haben. Er erzählt von der Kindheit, der Karriere, den Träumen und Traumata der Schauspielerin und nähert sich dem Mythos Marilyn Monroe aus erster Hand.

In Eckhart Schmidts Dokumentarfilm, der an diesem Abend als Fernsehpremiere zu sehen ist, kommen unter anderem die Schauspieler Mickey Rooney und Diana Herbert zu Wort, mit denen die Monroe ihre ersten Filme drehte, der Autor John Gilmore, der das Buch "Inside Marilyn Monroe" publiziert hat, sowie die Schauspielerin Jane Russell, die Marilyns Leinwandpartnerin in "Blondinen bevorzugt" war.

Produzent Stanley Rubin berichtet von den Konflikten zwischen Regisseur Otto Preminger und der Schauspielerin während der Dreharbeiten zu dem Western "Fluss ohne Wiederkehr". Tony Curtis, Marilyns Leinwandpartner in "Manche mögen's heiß", erzählt, wie die Schauspielerin von Kollegen wahrgenommen wurde.

Ebenfalls zu Wort kommen der Regisseur und Autor Peter Bogdanovich, die Fotografen Murray Garrett, George Barris, Douglas Kirkland und Lawrence Schiller sowie Staatsanwalt John W. Miner, der bei der Obduktion von Marilyns Leiche anwesend war und eine eigene Theorie zum Tod der Schauspielerin vertritt. Hunderte von Fotos, Ausschnitte aus den bedeutendsten Monroe-Filmen und Archivaufnahmen ergänzen das umfangreiche Porträt eines Stars, der an seinem eigenen Image zerbrach.

Freitag, 08.03.13
09:00 - 10:30 (90 Min.)
Stereo