• 15.02.2018
      01:50 Uhr
      Håkan Nesser: Das vierte Opfer Spielfilm Schweden 2005 (Borkmanns Punkt) | hr-fernsehen
       

      Der frisch pensionierte Kommissar Van Veeteren will sich um seinen Sohn Erich kümmern, der gerade Hafturlaub hat. Doch Erich hat andere Pläne und taucht heimlich ab. Mit Hilfe seines alten Kollegen Bausen spürt Van Veeteren ihn auf. Dabei bemerkt er eine überraschende Verbindung zwischen dem Mord, den Bausen gerade recherchiert, und dem Fall, an dem sein Nachfolger Münster sich zurzeit die Zähne ausbeißt.

      Charakterkopf Sven Wollter spielt den populären Kommissar Van Veeteren in diesem packenden Krimi nach einem Roman des schwedischen Bestseller-Autors Håkan Nesser.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 15.02.18
      01:50 - 03:15 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      VPS 02:35

      Der frisch pensionierte Kommissar Van Veeteren will sich um seinen Sohn Erich kümmern, der gerade Hafturlaub hat. Doch Erich hat andere Pläne und taucht heimlich ab. Mit Hilfe seines alten Kollegen Bausen spürt Van Veeteren ihn auf. Dabei bemerkt er eine überraschende Verbindung zwischen dem Mord, den Bausen gerade recherchiert, und dem Fall, an dem sein Nachfolger Münster sich zurzeit die Zähne ausbeißt.

      Charakterkopf Sven Wollter spielt den populären Kommissar Van Veeteren in diesem packenden Krimi nach einem Roman des schwedischen Bestseller-Autors Håkan Nesser.

       

      Nach 30 Dienstjahren geht Kommissar Van Veeteren (Sven Wollter) in Pension. Als er seinen Schreibtisch ausräumt, bekommt er mit, wie sein Nachfolger Münster (Thomas Hanzon) und dessen Kollegin Moreno (Eva Rexed) im Fall eines mysteriösen Axtmörders ermitteln. Van Veeteren ist sofort bei der Sache - doch eigentlich wartet auf ihn das Antiquariat, das er übernehmen will. Außerdem muss er seinen Sohn Erich (Josef Säterhagen) während des Hafturlaubs betreuen. Er hofft, dabei endlich wieder Zugang zu ihm zu finden, denn das Verhältnis zwischen den beiden ist gestört. Als Erich entgegen der Abmachung verschwindet, spürt Van Veeteren ihn mit Hilfe seines alten Kollegen Roland Bausen (Lars-Erik Berenett) auf: Glücklicherweise dreht Erich keine krummen Dinger, sondern renoviert Häuser für seinen Kumpel Carl Greeshen (Fredrik Hammar), den er im Gefängnis kennenlernte.

      Unterdessen hat Van Veeteren bei einem Mordfall, in dem Bausen gerade ermittelt, zufällig entdeckt, dass hier ein Zusammenhang mit dem Fall des Axtmörders besteht. Die Opfer stammen jeweils aus dem Zuhältermilieu und mussten sich vor ihrer Ermordung offenbar eine Fotografie ansehen. Durch das Notizbuch eines der Opfer stößt Van Veeteren auf den zwielichtigen Künstleragenten Maurice Rühme (Douglas Johansson). Die Ermittlungen sind zäh, denn Rühmes Vater (Göran Graffman) ist ein Staranwalt, der sich in den Gesetzestexten hervorragend auskennt. Als Maurice plötzlich spurlos verschwindet, steht Van Veeteren vor einem Rätsel. In der Wohnung des Verschollenen stößt er auf ein Foto mit Maurice und einer jungen Prostituierten, die dieser auf den Strich schickte, obwohl er sie offenbar liebte. Von Erichs Freund Greeshen, einem Kenner der Szene, erfährt Van Veeteren, wessen Tochter die junge Frau auf dem Foto ist. Durch all diesen kriminalistischen Eifer wird das Verhältnis zu seinem Sohn nicht besser, doch in dem Fall des Axtmörders wird Van Veeteren nun einiges klar.

      Regisseur Erik Leijonborg adaptierte Hakan Nessers Roman mit viel Gespür. Der charismatische schwedische Schauspieler Sven Wollter, bekannt aus Tarkowskis „Opfer“, gibt Nessers faszinierender Figur des Kommissar Van Veeteren eine schillernde Präsenz. Gemeinsam mit seinen beiden jüngeren Kollegen Münster und Eva Moreno - überzeugend dargestellt von den schwedischen Akteuren Thomas Hanzon und Eva Rexed - bilden die drei unterschiedlichen Typen ein originelles Team, das auf sympathische Weise nichts Heldenhaftes an sich hat.

      „Das vierte Opfer“ ist der erste von drei Filmen der Hakan-Nesser-Reihe die Das Erste am 3. Novenber zeigt. Es folgen: „Münsters Fall“ und "Moreno und das Schweigen“.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.02.2018