• 13.10.2017
      12:15 Uhr
      Re: Adios Toreros? Spaniens Streit um den Stierkampf | arte
       

      Spanien streitet um den Stierkampf. Die Befürworter sehen darin eine schützenswerte Tradition und einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Für Tierschützer dagegen ist es eine grausame Quälerei, die nicht mehr in die moderne Gesellschaft passt. Sie glauben, dass der Stierkampf bald abgeschafft wird – doch noch immer ist Torero für manche Jugendliche ein Traumberuf.

      Freitag, 13.10.17
      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Spanien streitet um den Stierkampf. Die Befürworter sehen darin eine schützenswerte Tradition und einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Für Tierschützer dagegen ist es eine grausame Quälerei, die nicht mehr in die moderne Gesellschaft passt. Sie glauben, dass der Stierkampf bald abgeschafft wird – doch noch immer ist Torero für manche Jugendliche ein Traumberuf.

       

      Oscar del Castillo ist Gründer der Antistierkampf-Organisation „Gladiadores por la paz“. Der selbst ernannte „Friedenskämpfer“ stört regelmäßig Stierkampf-Veranstaltungen. Mit seinen Anhängern protestiert er auf Madrids Straßen und bereitet eine große Flitzer-Aktion in Spaniens berühmtester Arena Plaza Uno Las Ventas vor. Mit ihren Aktionen wollen die Tierschützer ein Verbot des blutigen Spektakels erreichen. Oscar del Castillo nimmt dafür sogar Gefängnisstrafen auf sich.

      Die Aficionados - die Befürworter des Stierkampfs - weisen den Vorwurf der Tierquälerei von sich. Kein Tier, sagen sie, wird so artgerecht gehalten wie der Kampfstier. Im Leben des ehemaligen Stierkämpfers Paulo Brazuna Gonçalves und seiner Frau Alfi dreht sich alles um den Stierkampf. Ihr Sohn will die Tradition weiterführen. Seit er ganz klein ist hat der 13-jährige Alfonso Ferreira nur einen Traum: Er will ein berühmter Stierkämpfer werden, wie sein Vater. Für den Tierschützer Oscar del Castillo ist das unbegreiflich.

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      12:15 - 12:50 Uhr (35 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.12.2017