• 22.02.2016
      23:55 Uhr
      Die Schande von Lesbos 3sat
       

      2015 wird als Jahr der großen Flüchtlingskatastrophe in die Geschichte Europas eingehen. Eine Million Menschen floh über das Mittelmeer. Und das Drama geht weiter. "Reporter" verbrachte die ersten Tage des neuen Jahres auf Lesbos und begleitete Schweizer Helferinnen und Helfer. Alleine an der Küste der griechischen Insel Lesbos strandeten 2015 über eine eine halbe Million Flüchtlinge. Die Reporter Patrick Schellenberg und Marc Gieriet besuchten die griechische Ferieninsel, die zum Inbegriff einer gescheiterten europäischen Flüchtlingspolitik wurde.

      Montag, 22.02.16
      23:55 - 00:15 Uhr (20 Min.)
      20 Min.
      VPS 23:54
      Stereo HD-TV

      2015 wird als Jahr der großen Flüchtlingskatastrophe in die Geschichte Europas eingehen. Eine Million Menschen floh über das Mittelmeer. Und das Drama geht weiter. "Reporter" verbrachte die ersten Tage des neuen Jahres auf Lesbos und begleitete Schweizer Helferinnen und Helfer. Alleine an der Küste der griechischen Insel Lesbos strandeten 2015 über eine eine halbe Million Flüchtlinge. Die Reporter Patrick Schellenberg und Marc Gieriet besuchten die griechische Ferieninsel, die zum Inbegriff einer gescheiterten europäischen Flüchtlingspolitik wurde.

       

      2015 wird als Jahr der großen Flüchtlingskatastrophe in die Geschichte Europas eingehen. Eine Million Menschen floh über das Mittelmeer. Und das Drama geht weiter. "Reporter" verbrachte die ersten Tage des neuen Jahres auf Lesbos und begleitete Schweizer Helferinnen und Helfer. Alleine an der Küste der griechischen Insel Lesbos strandeten 2015 über eine eine halbe Million Flüchtlinge. Sie hatten ihr Leben in ihrer Verzweiflung windigen Schleppern anvertraut, die sie in billige Schlauchboote setzten. Über 3.700 Menschen starben bei der gefährlichen Überfahrt. Und die Welt schaut zu, hilf- und tatenlos.

      Einige wenige handeln: Sie stehen im kalten Wasser bereit, wenn die Flüchtlingsboote ankommen. Sie verteilen warme Kleider und Lebensmittel. Michael Räber aus Münsingen ist ein Helfer der ersten Stunde. Seit dem vergangenen September ist er auf Lesbos. Mit seiner Organisation Schwizerchrüz hilft er den Flüchtlingen bei der Ankunft auf Lesbos. Gemeinsam mit anderen Helferinnen und Helfern bildet er eine Menschenkette wenn wieder ein Boot mit verängstigten und unterkühlten Menschen ankommt. Zuerst werden die Babys und Kinder, dann die Erwachsenen sicher an Land gebracht. Dort stehen weitere Freiwillige bereit, welche trockene Kleider und wärmende Rettungsdecken verteilen.

      Mit Bussen werden die Flüchtlinge vom Strand ins Registrierungscamp in Moria gefahren. Nur wer sich registriert, kann ein Ticket für die Fähre zum griechischen Festland kaufen. Das Camp wird von Freiwilligen betrieben. Die Zürcherin Liska Bernet von der Organisation Better Days for Moria arbeitet im Koordinationsteam. Sie teilt die Helferinnen und Helfer ein und versucht, den Flüchtlingen wenigstens ein bisschen Geborgenheit und Menschlichkeit zu vermitteln. Die Reporter Patrick Schellenberg und Marc Gieriet besuchten die griechische Ferieninsel, die zum Inbegriff einer gescheiterten europäischen Flüchtlingspolitik wurde.

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