• 13.08.2017
      14:30 Uhr
      Die Fischerin Spielfilm Deutschland 2014 | ONE
       

      Die selbstbewusste Meike lebt mit ihrem Sohn Paul und ihrem Freund Sascha in Berlin. Sie erhält die Nachricht, dass ihr Vater einen Herzinfarkt erlitten hat. Der Kontakt zwischen den beiden ist jedoch vor vielen Jahren abgebrochen. Ihr Vater hatte Maike die Schuld am Tod ihres Bruders gegeben. Dennochoch fährt Meike sofort in ihr Heimatdorf am Bodensee. Dort muss sie sich nicht nur den Konflikten mit ihrem Vater stellen, sondern auch ihrer Jugendliebe Markus gestehen, dass er Pauls Vater ist. In dieser schwierigen Situation taucht überraschend Sascha im Dorf auf. Meike wird immer klarer, dass sie eine Entscheidung treffen muss.

      Sonntag, 13.08.17
      14:30 - 16:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Die selbstbewusste Meike lebt mit ihrem Sohn Paul und ihrem Freund Sascha in Berlin. Sie erhält die Nachricht, dass ihr Vater einen Herzinfarkt erlitten hat. Der Kontakt zwischen den beiden ist jedoch vor vielen Jahren abgebrochen. Ihr Vater hatte Maike die Schuld am Tod ihres Bruders gegeben. Dennochoch fährt Meike sofort in ihr Heimatdorf am Bodensee. Dort muss sie sich nicht nur den Konflikten mit ihrem Vater stellen, sondern auch ihrer Jugendliebe Markus gestehen, dass er Pauls Vater ist. In dieser schwierigen Situation taucht überraschend Sascha im Dorf auf. Meike wird immer klarer, dass sie eine Entscheidung treffen muss.

       

      Stab und Besetzung

      Meike Unger Alwara Höfels
      Erich Unger Rüdiger Vogler
      Sascha Max von Thun
      Markus Haberstroh Golo Euler
      Heiner Paul Faßnacht
      Paul Unger Joshio Oenicke
      Shirin Shadi Hedayati
      Regie Jan Ruzicka
      Autor Adrienne Bortoli
      Sonstige Mitwirkung Gabriele Tafelmaier

      Die alleinerziehende Meike hat ihr Leben fest im Griff: Sie wohnt mit ihrem Sohn Paul in Berlin, hat in dem Koch Sascha einen liebevollen Freund, und bald soll sie die Geschäftsführung eines kleinen Szene-Cafés übernehmen. Eines Abends erhält sie jedoch einen Anruf aus ihrem Heimatdorf: Ihr Vater Erich, ein Bodenseefischer, kam nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus. Schon vor vielen Jahren war durch Meikes Umzug nach Berlin der Kontakt zu ihm abgebrochen. In dieser Situation aber gibt es für sie keine Frage: Zusammen mit Paul macht sie sich sofort auf den Weg nach Süddeutschland, um sich um ihren Vater zu kümmern. Der ist aber schon wieder auf den Beinen und reagiert wenig erfreut auf das überraschende Wiedersehen mit seiner Tochter: Er gibt ihr noch immer die Schuld am Tod ihres Bruders, der einst bei einem Fischereiunfall im See ertrank. Erichs Vorwürfe und Meikes nagende Schuldgefühle hatten damals auch zu ihrer Flucht nach Berlin geführt. Nun weigert sich der knorrige Fischer stur, Hilfe von seiner Tochter anzunehmen.

      Trotzdem kann Erich seine Freude über die erstmalige Begegnung mit seinem Enkelsohn Paul nicht verbergen. Er ist nicht der Einzige, der von der Existenz des Jungen überrascht wird: Nach all den Jahren gesteht Meike ihrer Jugendliebe Markus, dass er Pauls Vater ist. Es dauert nicht lange, bis der aufgeweckte Junge ein vertrauensvolles Verhältnis zu Vater und Opa entwickelt. Meike hingegen macht die Konfrontation mit ihrem früheren Leben zu schaffen. Eine Aussöhnung mit Erich scheint kaum möglich, im Gegenteil: Der schwelende Konflikt spitzt sich immer weiter zu. Zugleich werden zwischen ihr und Markus die alten Gefühle wieder wach. In dieser schwierigen Situation taucht überraschend Sascha im Dorf auf. Beim Versuch, ihre Vergangenheit und ihr neues Leben in Einklang zu bringen, wird Meike immer klarer, dass sie eine Entscheidung treffen muss.

      Der sensibel inszenierte Film beeindruckt durch seine komplexen Charaktere und glaubwürdige Konflikte. Regisseur Jan Ruzicka hatte bereits in seinem von der Kritik hoch gelobten Fernsehspiel "Der Mauerschütze" ein besonderes Gespür für Atmosphäre und lebensnahe Dramatik bewiesen. Hauptdarstellerin Alwara Höfels war zuletzt in dem Kassenhit "Fack ju Göhte" auf der Kinoleinwand zu sehen. Rüdiger Vogler wirkte in zahlreichen internationalen Kinoproduktionen wie "OSS 117 - Er selbst ist sich genug" mit und war für seine Leistung in Hermine Huntgeburths "Effi Briest" für den Deutschen Filmpreis nominiert.

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      Sonntag, 13.08.17
      14:30 - 16:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.12.2017