• 13.08.2017
      15:40 Uhr
      Hotel Heidelberg - Kommen und Gehen Spielfilm Deutschland 2016 - Zum 75. Geburtstag von Hannelore Hoger | MDR FERNSEHEN
       

      Vom "Kommen und Gehen", im Leben ebenso wie bei den Gästen, handelt der zweite Film der Reihe "Hotel Heidelberg". Die beherzt von Ulrike C. Tscharre gespielte Juniorchefin und ihr Zukünftiger, liebevoll schrullig verkörpert von Christoph Maria Herbst, möchten sich ganz aufeinander einlassen, müssen aber erst herausfinden wie.

      Sonntag, 13.08.17
      15:40 - 17:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Vom "Kommen und Gehen", im Leben ebenso wie bei den Gästen, handelt der zweite Film der Reihe "Hotel Heidelberg". Die beherzt von Ulrike C. Tscharre gespielte Juniorchefin und ihr Zukünftiger, liebevoll schrullig verkörpert von Christoph Maria Herbst, möchten sich ganz aufeinander einlassen, müssen aber erst herausfinden wie.

       

      Stab und Besetzung

      Hermine Kramer Hannelore Hoger
      Annette Kramer Ulrike C. Tscharre
      Ingolf Muthesius Christoph Maria Herbst
      Günter Kramer Rüdiger Vogler
      Stefan Kramer Stephan Grossmann
      Floriane Kramer Nele Kiper
      Jeremy Kramer David Nolden
      Dave Rivers Reiner Schöne
      Cindy Dagmar Sachse
      Frank Jonas Walter Kreye
      Regie Michael Rowitz
      Musik Helmut Zerlett
      Kamera Dietmar Koelzer
      Buch Martin Rauhaus

      Spontan lässt sich Annette Kramer (Ulrike C. Tscharre) von Dr. Ingolf Muthesius (Christoph Maria Herbst) zum Essen entführen. Dabei tischt er ihr nicht nur Spaghetti alle vongole auf, sondern auch eine ganz besondere Muschel: Darin befindet sich ein Verlobungsring! Begeistert erzählt die Hotelchefin ihrer Familie von diesem unerwarteten Heiratsantrag. Aber irgendwie kommt wenig Begeisterung auf.

      Mutter Hermine (Hannelore Hoger) mag Ingolf zwar inzwischen, glaubt aber nicht an das dauerhafte Eheglück. Vater Günter (Rüdiger Vogler) reagiert sogar abweisend auf die Bitte, der Trauzeuge seiner Tochter zu sein. Und das Kennenlernen ihrer unfreundlichen Schwiegermutter in spe macht Annette wenig Vorfreude. Dass Ingolf sie dabei nicht gegen zynische Kommentare von Susanne Muthesius (Maren Kroymann) verteidigt, sorgt für den ersten Streit der Frischverliebten.

      Auch im Hotel braut sich einiges zusammen. Durch den berühmten Wunderheiler Frank Jonas (Walter Kreye), zu Gast auf Einladung der esoterischen Seniorchefin, gerät das Haus aus den Fugen. Wegen nächtlicher Sitzungen mit Patienten auf dem Zimmer und Warteschlangen in der Lobby schreitet Annette ein.

      Auch mit Altrocker Dave (Reiner Schöne), einem Bekannten von Hermine aus ihrer bewegten Zeit als Groupie, muss sie sich auseinandersetzen. Ausgerechnet jetzt zeigt sich für die Alleinerziehende, dass ihr 17-jähriger Sohn Jeremy (David Nolden) flügge wird. Zusammen mit seiner Flamme Tatjana (Barbara Prakopenka) möchte er nach Paris - und zwar sofort!

      Unter der Regie von Michael Rowitz glänzt das hochkarätig besetzte Ensemble mit den gefeierten Charakterdarstellerinnen Hannelore Hoger und Maren Kroymann als unsentimentalen Müttern. Als Gast gibt der DDR-Liedermacher, Musicalstar und international erfolgreiche Schauspieler Reiner Schöne beeindruckend einen wichtigen Mann aus Hermines Vergangenheit.

      Mit dem Film möchte das MDR FERNSEHEN Hannelore Hoger zum 75. Geburtstag gratulieren. Die am 20. August 1942 in Hamburg geborene Schauspielerin spielt ihre erste Rolle bereits mit 14 Jahren am Ohnsorg-Theater, wo ihr Vater Inspizient ist. Sie studiert an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, wird 1961 nach Ulm engagiert und gleich von Regisseur Peter Zadek besetzt.

      Sie hat Bühnenengagements u.a. in Bremen, Stuttgart, Köln und Berlin, steht in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und wird ab 1993 als Polizeikommissarin Bella Block einem breiten Fernsehpublikum bekannt.

      Die vielseitige Künstlerin, die auch als Theaterregisseurin und Hörbuchsprecherin arbeitet, steht gelegentlich mit ihrer Tochter Nina Hoger auf der Bühne oder vor der Kamera. Für ihren Beruf brauche es viel Leidenschaft und Hingabe, meinte sie 2010 in einem Interview mit der FAZ: "Vernünftige Leute machen so etwas nicht."

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      Sonntag, 13.08.17
      15:40 - 17:10 Uhr (90 Min.)
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