• 07.02.2018
      23:55 Uhr
      Raubkatzen auf dem Sofa Film von Birgit Mittwoch und Annett Wundrak | 3sat Mediathek
       

      Wilde Tiere faszinieren schon immer viele Menschen. Die Anzahl exotischer Haustiere wie Löwen, Geparden, Pumas, Luchse oder Affen in Privatbesitz nimmt stetig zu. Allerdings ist die Haltung zu Hause nicht unproblematisch. Aber was passiert, wenn die Tiere ihren Besitzern zu viel oder wegen schlechter Haltung von Ämtern beschlagnahmt werden?

      Die Autorinnen Birgit Mittwoch und Anett Wundrak folgen der Spur eines Zootierhändlers, dessen Geschäftsgebaren dubios und über dessen Handelswege wenig bekannt ist. Sie fragen auch in deutschen Zoos nach, denn dort sind Wildtierabgaben an Privatleute keine Seltenheit.

      Mittwoch, 07.02.18
      23:55 - 00:25 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Wilde Tiere faszinieren schon immer viele Menschen. Die Anzahl exotischer Haustiere wie Löwen, Geparden, Pumas, Luchse oder Affen in Privatbesitz nimmt stetig zu. Allerdings ist die Haltung zu Hause nicht unproblematisch. Aber was passiert, wenn die Tiere ihren Besitzern zu viel oder wegen schlechter Haltung von Ämtern beschlagnahmt werden?

      Die Autorinnen Birgit Mittwoch und Anett Wundrak folgen der Spur eines Zootierhändlers, dessen Geschäftsgebaren dubios und über dessen Handelswege wenig bekannt ist. Sie fragen auch in deutschen Zoos nach, denn dort sind Wildtierabgaben an Privatleute keine Seltenheit.

       

      Wilde Tiere faszinieren schon immer viele Menschen. Die Anzahl exotischer Haustiere wie Löwen, Geparden, Pumas, Luchse oder Affen in Privatbesitz nimmt stetig zu. Allerdings ist die Haltung zu Hause nicht unproblematisch. Aber was passiert, wenn die Tiere ihren Besitzern zu viel oder wegen schlechter Haltung von Ämtern beschlagnahmt werden? In Deutschland gibt es nur wenige Auffangstationen für Raubkatzen oder Affen.

      Nach Analysen der Tierschutzorganisation Pro Wildlife fanden allein übers Internet innerhalb von vier Jahren etwa 2400 Affen und 2800 Raubtiere ihren Weg in normale Haushalte. Die Dokumentation besucht eine Thüringerin, die jahrelang zwei Rhesusaffen im Privatgehege hielt und wie Kinder behandelte, und trifft einen Mann aus Sachsen-Anhalt, der sich übers Internet zwei junge Löwen kaufte, die aus ihrem Privatgehege entwischten.

      In vielen Bundesländern muss man solch exotische Haustiere nur beim Ordnungsamt und der Veterinärbehörde anmelden. Es reicht oft, wenn Löwe, Lemuren und Co. ausbruchsicher untergebracht werden können und wenn die Tiere nicht aus Wildfängen stammen. Spezielle Kenntnisse über Haltung, Ernährung und Eigenheiten sind kaum nötig.

      Die wenigen Auffangstationen für Raubkatzen oder Affen in Deutschland werden von Vereinen betrieben, die auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen sind, um die aufwendige Pflege und Unterbringungen der abgelegten "Lieblinge" finanzieren zu können. Im Raubtierasyl Ansbach beispielsweise benötigt Vereinschef Olaf Neuendorf pro Monat Fleisch von sechs Rindern und Dutzenden Hühnern, um die fünf hungrigen Tiger, den Puma und den Luchs, einen Affen und zwei Füchse zu versorgen.

      Die Autorinnen Birgit Mittwoch und Anett Wundrak folgen der Spur eines Zootierhändlers, dessen Geschäftsgebaren dubios und über dessen Handelswege wenig bekannt ist. Sie fragen auch in deutschen Zoos nach, denn dort sind Wildtierabgaben an Privatleute keine Seltenheit. Sind groß angelegte Zuchtprogramme und Nachwuchs in Tiergärten nicht Teil des Problems? Auch dieser Frage geht die Dokumentation nach und versucht, die Faszination von wilden exotischen Tieren auf viele Menschen zu ergründen.

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      Mittwoch, 07.02.18
      23:55 - 00:25 Uhr (30 Min.)
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