• 17.07.2017
      22:25 Uhr
      Das Leben drehen 3sat Mediathek
       

      Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Ein schlimmeres Geschenk hätte er ihr nicht machen können. Eva hatte zeitlebens vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Denn ihr Vater, der Filmemacher Joschy Scheidegger, dokumentierte seine Familie obsessiv. Seit der Sekunde ihrer Geburt hat er jeden Schritt in Evas Leben mit der Kamera verfolgt. Erst sein Tod bewog Eva dazu, nicht nur das riesige Filmarchiv, sondern auch die Kamera zu übernehmen. Die Regisseurin hat das Material gesichtet, weiter Quellen gesucht und Zeitzeugen interviewt.

      Montag, 17.07.17
      22:25 - 23:40 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      Stereo HD-TV

      Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Ein schlimmeres Geschenk hätte er ihr nicht machen können. Eva hatte zeitlebens vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Denn ihr Vater, der Filmemacher Joschy Scheidegger, dokumentierte seine Familie obsessiv. Seit der Sekunde ihrer Geburt hat er jeden Schritt in Evas Leben mit der Kamera verfolgt. Erst sein Tod bewog Eva dazu, nicht nur das riesige Filmarchiv, sondern auch die Kamera zu übernehmen. Die Regisseurin hat das Material gesichtet, weiter Quellen gesucht und Zeitzeugen interviewt.

       

      Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Ein schlimmeres Geschenk hätte er ihr nicht machen können. Eva hatte zeitlebens vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Denn ihr Vater, der Filmemacher Joschy Scheidegger, dokumentierte seine Familie obsessiv. Seit der Sekunde ihrer Geburt hat er jeden Schritt in Evas Leben mit der Kamera verfolgt. Erst sein Tod bewog Eva dazu, nicht nur das riesige Filmarchiv, sondern auch die Kamera zu übernehmen. Die Regisseurin hat das Material gesichtet, weiter Quellen gesucht und Zeitzeugen interviewt. Familiengeheimnisse, Tragödien und Lebenslügen kommen ans Licht. Etwa die tabuisierte gescheiterte erste Ehe Scheideggers oder der Selbstmord eines Sohnes aus dieser Beziehung. Gewiss hat jede Familie ihre Tabus, völlige Offenheit wäre wohl kaum auszuhalten. Zahlreiche Gespräche mit der Mutter, mit dem Bruder Kaspar, mit späteren Partnerinnen des Vaters und mit dem Halbbruder rühren dabei an die Schmerzgrenze der Befragten. Entstanden ist eine persönliche Spurensuche nach überraschenden Wahrheiten, die sich hinter den Bildern des Vaters verstecken. Eine philosophische Familiengeschichte über das Filmen und den Versuch, das Leben festzuhalten.

      Wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten; Dokumentarfilm von Eva Vitija, Schweiz 2016; Länge: 77 Minuten

      Dokumentarfilm

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      Montag, 17.07.17
      22:25 - 23:40 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.07.2017