20.07.2017
23:04 Uhr
Der Schauspieler Matthias Brandt im Gespräch mit Lydia Lange

Als "Sexsymbol der denkenden Frau" hat ihn eine Frauenzeitschrift kürzlich gefeiert. Auf dem Bildschirm ist er seit sechs Jahren als Münchner Polizeiruf-Kommissar Hanns von Meuffels unterwegs. Jetzt will Matthias Brandt sich von der Rolle verabschieden, denn "noch lieber als Kommissar bin ich Schauspieler".


Seine Spezialität sind die stillen, nachdenklichen Charaktere. Im vergangenen Jahr erschien sein viel beachtetes literarisches Debut, "Raumpatrouille". Darin erzählt er Geschichten einer Kindheit Ende der sechziger Jahre. Einerseits besondere Geschichten, weil er der Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt ist. Andererseits auch typische, denn abwesende Väter waren in dieser Zeit der Normalfall, meint Brandt.


Im Gespräch mit Lydia Lange erzählt er von einsamen und glücklichen Momenten, von der Faszination des Scheiterns und der Lust, sich in andere Menschen zu verwandeln.


Stereo