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02.12.2012

20:03 bis 23:00

SWR 2

SWR2 Oper

"Moses und Aron"

Aufführung in der Philharmonie Berlin

Schönberg begann seine Komposition Ende der 1920er-Jahre mit dem Text zum Stück, den er selbst verfasste.
Ein Text, der die Geschichte des israelischen Auszugs aus Ägypten aus der Doppelperspektive von Moses und Aron schildert - und der für Schönberg schon gleich mit Musik verbunden schien: "Ich höre das alles schon", schrieb er an Anton Webern, "aber dann wird's ja doch - Gott sei Dank - immer anders!"


Vieles an diesem Anderen ist seither auch musiktheologisch gedeutet worden.
Verweist der Beginn des Stücks mit den tief aus dem "Dornbusch", nämlich dem Orchester, klingenden Singstimmen auf die zeitliche und räumliche Unendlichkeit Gottes?
Vor allem aber das Fehlen des dritten Aktes erscheint heute wie eine fast zwangsläufige Konsequenz aus der Thematik des Stücks.
Begrenzt und anfällig ist die Darstellung religiöser Dinge mit menschlichen Mitteln, das erkennt Moses in der letzten komponierten Szene im zweiten Akt: "O Wort, du Wort, das mir fehlt!"


Dolby Digital 5.1
Arnold Schönberg:
"Moses und Aron", Oper in 3 Akten (Fragment), Konzertante Aufführung
Moses: Franz Grundheber
Aron: Andreas Conrad
In weiteren Rollen:
Johanna Winkel, Elvira Bill, Jean-Noël Briend, Jason Bridges, Andreas Wolf, Friedemann Röhlig, Katharina Persicke, Nora Petrocenko
EuropaChorAkademie
Einstudierung: Joshard Daus
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Sylvain Cambreling
(Aufführung vom 2. September in der Philharmonie Berlin)


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szmtag