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29.01.2013

18:05 bis 18:30

Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Gefangen im Unbewussten?

Die Tiefenpsychologie des Rassismus in Südafrika

Auch fast 20 Jahre nach Ende der Apartheid ist Rassismus tief in der kollektiven Psyche der Südafrikaner verwurzelt. Auf dem Papier ist das Problem gelöst: die Verfassung, Anti-Diskriminierungsgesetze, Affirmative Action, Political Correctness - all das sorgt dafür, dass sich kaum jemand öffentlich rassistische Äußerungen erlaubt.


Und doch:
Schwarze Südafrikaner klagen über Diskriminierung im Alltag. Weiße beschweren sich über Quotenregelungen und fühlen sich als die neuen Opfer. Man redet permanent über Rassismus und permanent aneinander vorbei. Die Debatte steckt fest. Wie kommt es, dass Rassismus in Südafrika (aber auch anderswo) so hartnäckig überlebt, über Generationen hinweg und trotz weitreichender politischer Versuche, ihn "abzuschaffen"? Was macht wirkliche Integration so schwierig? Weshalb teilen sich Südafrikaner im öffentlichen Raum freiwillig nach Hautfarben auf? Warum gibt es so wenige gemischtrassige Paare?
Normalerweise sind es Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Historiker und Soziologen, die auf solche Fragen Antworten geben. Stattdessen kommen diesmal Sozialpsychologen, Psychoanalytiker und Tiefenpsychologen zu Wort. Liegt das Problem im Unbewussten?


von Corinna Arndt


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