"Freiheit heißt Verantwortung", so lautet eine zentrale These von Bundespräsident Joachim Gauck. Es gehöre zum Grundbestand des Humanen, sich um andere Menschen zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen. Aber wie sieht diese Verantwortung aus?
Menschen, die sich langfristig engagieren - sei es in der Politik, im Verein, in der Nachbarschaftshilfe - das klingt mehr und mehr nach einem früheren Gesellschaftsbild.
Gesellschaftliche Verantwortung
Pirat statt Bürgermeister
Ist das alte Modell gesellschaftlicher Verantwortung am Ende?
Heutiges Engagement ist zeitlich begrenzt, je nachdem welches Thema gerade "dran" ist, heißt es oft: Jeder bringt sich nur dort und nur so lange ein, wo und wie es ihm sinnvoll erscheint: Wer sich für die Freiheit im Netz interessiert, diskutiert online bei den Piraten mit.
Wer findet, Banken und Finanzmärkte seien zu mächtig, baut für ein paar Wochen sein Zelt im Camp der Occupy-Bewegung auf. Und wem eine bestimmte Politik nicht passt, der schließt sich kurzentschlossen einer Demonstration an.
Was aber bedeutet das für das bisherige Modell von langfristigem Engagement, sei es im politischen, im sozialen oder religiösen Umfeld? Christiane Hawranek und Burkhard Schäfers haben Menschen getroffen, die Verantwortung übernehmen.
Pirat statt Bürgermeister
Ist das alte Modell gesellschaftlicher Verantwortung am Ende?
Von Christiane Hawranek und Burkhard Schäfers
Wiederholung von 11.05 Uhr


