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Claudio und Marie, ein junges Ehepaar in Berlin, hat ein eigenes Café eröffnet. Durch einen Zufall sind sie auf die italienische Kaffeemarke "Passalacqua" gestoßen. Sie hoffen nun, dass sie damit den Geschmack ihrer Kunden getroffen haben.
Woher der Rohstoff für ihren Kaffee kommt, können sie nicht sagen. So macht sich der Filmemacher Martin Jabs auf Spurensuche nach Brasilien. Dort besucht er einen Kaffeebauern, der mit jeder Ernte um seine Existenz kämpft. Die ganze Familie, Jung und Alt, muss anpacken, und trotzdem schreiben sie rote Zahlen, wenn der Preis für den Kaffee am Weltmarkt wieder einmal sinkt. Im Hafen von Santos werden die begehrten Bohnen auf Schiffe verladen. Von dort aus finden sie ihren Weg in die ganze Welt, etwa nach Italien. Im Familienbetrieb Passalacqua in Neapel werden die Kaffeebohnen geröstet und bekommen so ihren geschmacklichen Charakter. Für Biagio Passalacqua, den Chef des Familienunternehmens, ist das Rösten eine Kunst und nicht nur bloßes Handwerk. So achtet er auch noch heute, im Alter von 85 Jahren, höchstpersönlich darauf, dass der Kaffee beim Rösten die richtige Note bekommt. Am Ende geht es zurück nach Berlin, zu Claudio und Marie und zu ihren Gästen. Monate nach der Eröffnung wird sich zeigen, ob das junge Paar von seiner Kaffeeleidenschaft leben kann.