• 13.01.2018
      05:45 Uhr
      Eisige Welten (4/4) Wettlauf gegen die Kälte | PHOENIX
       

      Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt.Tausende Belugas, die weißen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen. Auch Millionen von Seevögeln müssen die letzten Tage unermüdlich nutzen, um ihre Jungen so zu stärken, dass sie den langen Flug in die Winterquartiere überleben.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 13.01.18
      05:45 - 06:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt.Tausende Belugas, die weißen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen. Auch Millionen von Seevögeln müssen die letzten Tage unermüdlich nutzen, um ihre Jungen so zu stärken, dass sie den langen Flug in die Winterquartiere überleben.

       

      Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der bitteren Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt. Tausende Belugas, die weißen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen.

      Auch Millionen von Seevögeln müssen die letzten Tage unermüdlich nutzen, um ihre Jungen so zu stärken, dass sie den langen Flug in die Winterquartiere überleben. Jede Fütterung, jeder Flugversuch erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Nachwuchs überleben wird. In der Arktis sinkt die Temperatur und jeden Tag werden über 52.000 Quadratkilometer zu Eis. Mit Hilfe von Zeitraffer und speziellen Luftbild-Kameras dokumentieren die Teams die Vereisung in noch nie gezeigten Aufnahmen. Wenn sich der Norden unseres Planeten von der Sonne abwendet, zieht der Frost südwärts Richtung Tundra. Während viele Tiere wie die Karibus noch über die zufrierenden Flüsse davon eilen, werden die Moschusochsen dem harten Winter trotzen. Sie bereiten sich auf die Paarungszeit vor. In atemberaubenden Szenen konnten lebensgefährliche Duelle der Polar-Titanen um einen Harem eingefangen werden.

      Im Süden sind antarktische Stürme im Anzug. Die Dreharbeiten bei den Adelie- und Kaiserpinguinen werden zu einer der extremsten Herausforderungen. Einen Monat verbringen zwei Kameraleute in Zelten am Rande des Meereises, um eines der Schlüsselereignisse dieses Filmes zu dokumentieren: die Rückkehr der Kaiserpinguine. Einen solchen Versuch musste der Fotograph und Pinguinexperte Bruno Zehnder 1997 mit dem Leben bezahlen. Seine letzten Aufnahmen zeigen Kaiserpinguine in einem Schneesturm, er selbst konnte nur noch tot geborgen werden. Auch unser Team wird durch einen solchen Schneesturm überrascht, kann sich aber retten. Über Wochen verlassen die beiden Männer fast täglich ihre Zelte, um durch eine sich ständig verändernde Landschaft aus zerklüftetem Eis Pfade zum offenen Meer zu finden. 500 Kilo Ausrüstung müssen mit Schneemobilen durch den gefrorenen Irrgarten gezogen werden. Nach einem Tauchgang unter das Eis in den kältesten Gewässern des Planeten gelingt es, den spektakulärsten Pinguin- Bauchklatscher der Antarktis in Super-Zeitlupe einzufangen. Und das ist nur eines der Highlights einer außergewöhnlichen Mission.

      Film von Alastair Fothergill, Vanessa Berlowitz und Miles Barton

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 13.01.18
      05:45 - 06:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.01.2018