05.05.2013
21:00 Uhr
Afrikas Naturparadiese (2/4) Namibia | PHOENIX

Namibia hat den höchsten Gepardbestand der Welt. Die extrem schnellen Raubtiere jagen in der Gruppe und teilen ihre Beute untereinander. Seit Tausenden von Jahren bewohnen sie den gleichen Lebensraum wie die Menschen. Das bezeugen die Felsmalereien im Twyfelfontein-Tal.

Die Skeleton- beziehungsweise Skelettküste bildet den nördlichen Teil der Namib-Wüste. Wenn am Morgen die trockene Luft der Wüste auf die kalte Atlantikluft stößt, bildet sich Nebel, der die Sanddünen kilometerweit verhüllt. Direkt am Meer findet sich die größte Seehundkolonie der Welt. Während Seehundbullen ihr Territorium verteidigen, lauern Schakale auf die frisch geborenen Heuler.

Tiefer im glühend heißen Landesinneren haben sich die Tiere den extremen Umständen angepasst. So überleben Geckos, indem sie das Kondenswasser trinken, das sich auf ihrem Kopf sammelt. Um der Gluthitze des Tages zu entkommen, vergraben sie sich tief im Sand. Und die eigenartig aussehende Welwitschia-Pflanze kann trotz der extremen Trockenheit bis zu 2.000 Jahre alt werden.

Sonntag, 05.05.13
21:00 - 21:45 (45 Min.)
Stereo