• 18.11.2014
      08:55 Uhr
      1989 Dokumentarfilm Deutschland 2014 - Thema: 25 Jahre Mauerfall | arte
       

      1989: An der Grenze zwischen Ungarn und Österreich beginnt der Eiserne Vorhang zu bröckeln. Ohne große Ambitionen auf eine politische Karriere erklärt der junge Ministerpräsident Miklós Németh den Eisernen Vorhang einfach für aufgehoben. Mit einer innovativen visuellen Umsetzung, die Archivmaterial, nachgesprochene Tonsequenzen, Protokolle und Zeugenberichten mischt, blickt "1989" ins Innere des wankenden sozialistischen Machtapparats und rekonstruiert im Stil eines Polit-Krimis die großen und kleinen Ereignisse, die zum Fall der Mauer führten.

      Dienstag, 18.11.14
      08:55 - 10:30 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo HD-TV

      1989: An der Grenze zwischen Ungarn und Österreich beginnt der Eiserne Vorhang zu bröckeln. Ohne große Ambitionen auf eine politische Karriere erklärt der junge Ministerpräsident Miklós Németh den Eisernen Vorhang einfach für aufgehoben. Mit einer innovativen visuellen Umsetzung, die Archivmaterial, nachgesprochene Tonsequenzen, Protokolle und Zeugenberichten mischt, blickt "1989" ins Innere des wankenden sozialistischen Machtapparats und rekonstruiert im Stil eines Polit-Krimis die großen und kleinen Ereignisse, die zum Fall der Mauer führten.

       

      Sommer 1989: In den Hinterzimmern der sozialistischen Machtzentren spitzt sich der Machtkampf zwischen Reformern und Hardlinern weiter zu. Als der junge ungarische Ministerpräsident Miklós Németh beschießt, den Eisernen Vorhang zwischen Ungarn und Österreich abzubauen, ist das eine Provokation für seine Parteigenossen im In- und Ausland. Und ein Hoffnungsschimmer für eine junge ostdeutsche Familie, die, angelockt durch die Ereignisse, über Ungarn in den Westen zu flüchten versucht - mit fatalen Folgen: Kurt-Werner Schulz wird beim Fluchtversuch erschossen. Er geht als letzter Toter am Eisernen Vorhang in die Geschichte ein.

      Aus Némeths Perspektive erzählt der Film im Stil eines Polit-Krimis von den Intrigen innerhalb der Partei, dem politischen Druck der Genossen aus Ost-Berlin und Rumänien und von der Rolle Gorbatschows, der dem jungen Regierungschef freie Hand lässt. Schließlich ist es der tragische Tod von Kurt-Werner Schulz, der Németh dazu veranlasst Ernst zu machen. Kurze Zeit später reisen Zehntausende DDR-Bürger über Ungarn in den Westen aus, Wochen später fällt die Berliner Mauer und die Trennung Europas ist Geschichte. Mit einer innovativen Umsetzung, die Archivmaterial, nachgesprochene Tonsequenzen, Protokolle und Zeugenberichte mischt, blickt "1989" ins Innere des wankenden sozialistischen Machtapparats. Regisseur Anders Ostergaard, mit seinem Film "Burma VJ - Berichte aus einem verschlossenen Land" 2010 für den Oscar nominiert, zeigt mit "1989" eindrucksvoll, dass der Lauf der Geschichte nicht vorgegeben ist, sondern von mutigen Entscheidungen Einzelner beeinflusst wird.

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      Dienstag, 18.11.14
      08:55 - 10:30 Uhr (95 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.07.2016