16.08.2013
17:40 Uhr
Verschollene Filmschätze 1963. "Ich bin ein Berliner" | arte

Im Juni 1963 - knapp fünf Monate vor seiner Ermordung - wurde US-Präsident John F. Kennedy zu einem minutiös vorbereiteten Staatsbesuch in der Bundesrepublik erwartet. Der letzte Tag seiner Reise sollte für den Präsidenten einer der wichtigsten Tage seiner politischen Laufbahn werden.

Auf dem Rudolph-Wilde-Platz - vor dem Schöneberger Rathaus, dem damaligen Sitz des Westberliner Parlaments und des Regierenden Bürgermeisters der Stadt - hielt Kennedy eine historische Rede vor 400.000 Menschen. Nach Kennedys Ermordung am 22. November desselben Jahres wurde der Platz in John-F.-Kennedy-Platz umbenannt.

Die perfekt auf Gerüsten aufgebauten Kameras fingen für die Nachwelt seinen kurzen Satz ein, der Legende wurde: "Ich bin ein Berliner". Warum sprach Kennedy gerade diesen Satz, und warum sagte er ihn auf Deutsch? Welches Ziel verfolgte der amerikanische Präsident mit seiner Berlin-Reise während des Kalten Krieges, knapp zwei Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer?

Freitag, 16.08.13
17:40 - 18:10 (30 Min.) VPS 15:40
Stereo