• 14.08.2017
      00:15 Uhr
      Der geteilte Himmel Spielfilm DDR 1964 | MDR FERNSEHEN
       

      Eine Liebesgeschichte im Berlin vor dem Mauerbau. Rita Seidel lernt den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred Herrfurth kennen. Sie zieht in seine Dachwohnung und beginnt vor ihrem Lehrerstudium ein Praktikum in einer Waggonfabrik. Immer mehr überschatten die Alltagsprobleme ihre Liebe. Rita beschäftigen die Prämienschinderei und die Arbeitsnormen in ihrer Brigade, später die ideologischen Auseinandersetzungen im Lehrerinstitut, Manfred werden bei seiner wissenschaftlichen Arbeit Knüppel zwischen die Beine geworfen. Eines Tages reicht es ihm und er geht nach Westberlin, in der Hoffnung, dass ihm Rita folgt. Sie aber bleibt in der DDR.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 14.08.17
      00:15 - 02:05 Uhr (110 Min.)
      110 Min.

      Eine Liebesgeschichte im Berlin vor dem Mauerbau. Rita Seidel lernt den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred Herrfurth kennen. Sie zieht in seine Dachwohnung und beginnt vor ihrem Lehrerstudium ein Praktikum in einer Waggonfabrik. Immer mehr überschatten die Alltagsprobleme ihre Liebe. Rita beschäftigen die Prämienschinderei und die Arbeitsnormen in ihrer Brigade, später die ideologischen Auseinandersetzungen im Lehrerinstitut, Manfred werden bei seiner wissenschaftlichen Arbeit Knüppel zwischen die Beine geworfen. Eines Tages reicht es ihm und er geht nach Westberlin, in der Hoffnung, dass ihm Rita folgt. Sie aber bleibt in der DDR.

       

      Am 13. August vor 55 Jahren wurde mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen. Der DEFA-Klassiker "Der geteilte Himmel" - nach dem gleichnamigen Roman von Christa Wolf von Konrad Wolf 1964 inszeniert - schildert differenziert und präzise wie kaum ein anderer Film die innere Situation in der DDR vor dem Mauerbau. Er erzählt das anhand der Liebe der Studentin Rita und des Wissenschaftlers Manfred, die an der Teilung Deutschlands scheitert. Er erzählt dabei von den Auseinandersetzungen um Arbeitsnorm und Prämienschinderei in einem Betrieb, von der Treue zur Partei, von Heuchelei, Dogmatismus, Misstrauen. Die genaue Beobachtung der sozialistischen Arbeitswelt und die sorgsame Profilierung der Charaktere zeichnen diesen Film aus.
      Nach anfänglich positiver Aufnahme - es war noch die Zeit vor dem 11. Plenum des ZK der SED, wo viele Filme verboten wurden - ist "Der geteilte Himmel" später zunehmend staatlicher Kritik ausgesetzt. Je nach politischer Großwetterlage darf er nicht immer gezeigt werden. Erst 1982 läuft er das erste Mal im DDR-Fernsehen. "Noch heute ist er vielleicht der wichtigste Gegenwartsfilm jener Zeit", urteilt "Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme".

      • DEFA 70: MDR zeigt rund 50 Filmklassiker

      Am 17. Mai 1946 erhielt die Deutsche Film AG (abgekürzt DEFA) die Lizenz für die "Herstellung von Filmen aller Kategorien". Das 70-jährige Jubiläum der DEFA ist für das MDR FERNSEHEN Anlass, über das Jahr 2016 verteilt, aus den in rund 45 Jahren entstandenen 700 Kinofilmen ein breites Spektrum zu zeigen: Klassiker, Kinderfilme, Gegenwarts- und Science-Fiction-Filme, Indianerfilme, Krimis usw. Zusätzlich haben im Jubiläumsmonat Mai eine neuproduzierte zweiteilige Dokumentation und eine neue Ausgabe der "MDR ZEITREISE" die Geschichte der DEFA zum Thema.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 14.08.17
      00:15 - 02:05 Uhr (110 Min.)
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