• 28.09.2016
      21:00 Uhr
      Wohnen im Alter: Ein Haus voller Frauen SWR Fernsehen BW
       

      Füreinander da sein, allein wohnen, aber gemeinsam leben, auch im hohen Alter. "Das ist mein Traum", sagt Ursula Schebur. Acht Jahre lang hat die 74-Jährige für ihr "Haus voller Frauen" gekämpft. Entstanden ist daraus "HaGeF", die "Hausgemeinschaft für Frauen": dreizehn alleinstehende Seniorinnen um die 70, die sich unterstützen und Freundinnen werden wollen. Drei Jahre lang haben die Autorinnen Gabriele Damasko und Kerstin Raddatz die dreizehn Frauen und ihr Wohnprojekt begleitet. Entstanden ist eine sensible Reportage über Seniorinnen, die alles hinter sich gelassen und in einer Hausgemeinschaft den Neustart gewagt haben.

      Mittwoch, 28.09.16
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Füreinander da sein, allein wohnen, aber gemeinsam leben, auch im hohen Alter. "Das ist mein Traum", sagt Ursula Schebur. Acht Jahre lang hat die 74-Jährige für ihr "Haus voller Frauen" gekämpft. Entstanden ist daraus "HaGeF", die "Hausgemeinschaft für Frauen": dreizehn alleinstehende Seniorinnen um die 70, die sich unterstützen und Freundinnen werden wollen. Drei Jahre lang haben die Autorinnen Gabriele Damasko und Kerstin Raddatz die dreizehn Frauen und ihr Wohnprojekt begleitet. Entstanden ist eine sensible Reportage über Seniorinnen, die alles hinter sich gelassen und in einer Hausgemeinschaft den Neustart gewagt haben.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Gaby Damasko, Kerstin Raddatz

      Füreinander da sein, allein wohnen, aber gemeinsam leben, auch im hohen Alter. "Das ist mein Traum", sagt Ursula Schebur. Acht Jahre lang hat die 74-Jährige für ihr "Haus voller Frauen" gekämpft. Ihren Lebensabend wollte sie nie allein verbringen, und den Töchtern auf die Nerven gehen, das kam für sie erst recht nicht infrage. So hat sie für ihr Projekt geworben und schließlich engagierte Mitstreiterinnen gefunden.

      Entstanden ist "HaGeF", die "Hausgemeinschaft für Frauen": dreizehn alleinstehende Seniorinnen um die 70, die sich unterstützen und Freundinnen werden wollen. Einen Bauträger, der mitmacht, haben sie gefunden. Mittlerweile ist das Haus fertig und steht in einer Vorstadt im baden-württembergischen Esslingen: Der schicke Neubau mit dreizehn Mietwohnungen - vom kleinen Zweizimmerappartement bis zum 100-Quadratmeter Penthouse - soll ein "gemeinschaftliches und selbstbestimmtes Leben im Alter bei gleichzeitig größtmöglicher Autonomie der Einzelnen" ermöglichen, wie es in der Selbstverpflichtung der Frauen heißt: eine Haus-, aber keine Wohngemeinschaft.

      Jetzt müssen die Pionierinnen beweisen, ob ihr Lebenskonzept wirklich tragfähig ist. Schon der ganz normale Alltag stellt die Frauen, die sich gerade erst finden, auf die Probe. Wird die Gemeinschaft gelingen? Was, wenn eine ernsthaft erkrankt oder pflegebedürftig wird? Was, wenn es Quertreiberinnen gibt? Denn dreizehn Frauen, das heißt auch: dreizehn Charaktere, dreizehn Schicksale, dreizehn Meinungen. Ein Thema haben sie von vorneherein ausgeschlossen: "Männer in unserem Alter wollen nur versorgt werden", sagt Ursula Schebur. Damit ist die wichtige Frage geklärt, warum ausschließlich Frauen bei diesem Projekt mitmachen dürfen.

      Demografischer Wandel, Altersarmut von Frauen, Kostenexplosion im Gesundheitswesen: Kann das Esslinger "Haus voller Frauen" auch eine Antwort auf die drängenden Fragen der Demografie sein, ein Modell für die Zukunft? Drei Jahre lang haben die Autorinnen Gabriele Damasko und Kerstin Raddatz die dreizehn Frauen und ihr Wohnprojekt begleitet. Entstanden ist eine sensible Reportage über Seniorinnen, die alles hinter sich gelassen und in einer Hausgemeinschaft den Neustart gewagt haben.

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