• 10.10.2017
      00:45 Uhr
      Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers Spielfilm USA 2007 (Into the Wild) | hr-fernsehen
       

      Auf den frischgebackenen College-Absolventen Chris McCandless wartet eine blendende Zukunft. Zum Leidwesen seiner wohlhabenden Eltern pfeift er auf das Studium an der renommierten Harvard Universität. Stattdessen bricht Chris alle Brücken hinter sich ab und trampt ohne einen Cent in der Tasche quer durch Amerika. In Freundschaften mit anderen Aussteigern erfährt er jene menschliche Nähe, die er bei seiner Familie vermisste. Doch Chris zieht es unaufhaltsam weiter - bis nach Alaska, wo sein Abenteuer endet.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 10.10.17
      00:45 - 03:05 Uhr (140 Min.)
      140 Min.

      Auf den frischgebackenen College-Absolventen Chris McCandless wartet eine blendende Zukunft. Zum Leidwesen seiner wohlhabenden Eltern pfeift er auf das Studium an der renommierten Harvard Universität. Stattdessen bricht Chris alle Brücken hinter sich ab und trampt ohne einen Cent in der Tasche quer durch Amerika. In Freundschaften mit anderen Aussteigern erfährt er jene menschliche Nähe, die er bei seiner Familie vermisste. Doch Chris zieht es unaufhaltsam weiter - bis nach Alaska, wo sein Abenteuer endet.

       

      Stab und Besetzung

      Christopher McCandless Emile Hirsch
      Billie McCandless Marcia Gay Harden
      Walt McCandless William Hurt
      Wayne Westerberg Vince Vaughn
      Rainey Brian Dierker
      Jan Burres Catherine Keener
      Carine McCandless Jena Malone
      Ron Franz Hal Holbrook
      Tracey Kristen Stewart
      Regie Sean Penn
      Musik Michael Brook
      Eddie Vedder
      Kaki King
      Kamera Eric Gautier
      Buch Sean Penn

      Es ist die Sehnsucht vieler junger Menschen, sich dem Althergebrachten zu widersetzen und erst einmal die Welt kennenzulernen. Bei dem 22-jährigen Chris (Emile Hirsch), der gerade das College mit Auszeichnung abgeschlossen hat, ist dieser Wunsch tiefer ausgeprägt. Seine stolzen Eltern, ein renommiertes Wissenschaftler-Pärchen, wollen ihm ein neues Auto schenken und erwarten, dass er in Harvard Jura studiert. Nachdem Chris die Lebenslüge seines Vaters (William Hurt) entdeckt hat, der seine frühere Frau samt Kind im Stich gelassen hat, kehrt er dieser Welt endgültig den Rücken. Heimlich setzt er sich ab, spendet seine Ersparnisse, zerschneidet seine Kreditkarten und trampt inkognito in Richtung Nordwesten.

      Unterwegs schlägt Chris sich mit Gelegenheitsjobs durch und knüpft viele Freundschaften, etwa mit einem liebenswürdigen Althippiepärchen oder einem vereinsamten alten Mann, der ihn adoptieren will. Aber nicht einmal die bezaubernde Aussteiger-Tochter Tracy (Kristen Stewart) kann ihn von seinem lange ersehnten Ziel abbringen: Alaska. Nach mehreren Wochen allein in der Wildnis wird seine Situation hier lebensbedrohlich: Mit Beginn der Schneeschmelze nimmt die Natur den unerfahrenen Trapper gnadenlos gefangen. Am Ende seiner langen Reise erlangt Chris eine mystische Erkenntnis.

      Der rebellische Oscar-Preisträger Sean Penn, inzwischen einer der renommiertesten Schauspieler weltweit, entdeckte in dem scheiternden Aussteiger Chris McCandless einen Seelenverwandten. In seiner vierten und besten Regiearbeit erzählt Penn die authentische Geschichte dieses Supertramps als einfühlsames Roadmovie mit atemberaubenden Bildern.

      Der zivilisationskritische Abenteuerfilm erzählt die wahre Geschichte von Chris McCandless, der 1990 alle Brücken hinter sich abbrach und zwei Jahre lang trampte, bis er in Alaska ankam. Bekannt wurde sein Schicksal durch das Buch "In die Wildnis - Allein nach Alaska" von Jon Krakauer, der diese Reise ohne Wiederkehr anhand von Tagebuchnotizen und Interviews packend schilderte. Sean Penns zurückhaltende Inszenierung bewahrt den Zauber dieser Aussteigerfantasie. Dank dem französischen Kameramann Eric Gautier, der schon die unvergessenen Bilder in Walter Salles' Biopic "Die Reise des jungen Che" fotografierte, wird Chris' Trip durch die unterschiedlichen amerikanischen Landschaften zum magischen Kinoerlebnis. Emile Hirsch, der an Leonardo DiCaprio erinnert, verkörpert die Getriebenheit des modernen Trappers mit sanfter Intensität und zieht den Zuschauer bis zum Schluss in seinen Bann. Entstanden ist eine zweifach Oscar-nominierte Hymne an den Aufbruch und die große Freiheit, mit allen Konsequenzen.

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      00:45 - 03:05 Uhr (140 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.12.2017