• 26.09.2017
      00:35 Uhr
      Monsters Spielfilm Großbritannien 2010 | Das Erste
       

      Sechs Jahre ist es her, seit über Mexiko eine NASA-Raumsonde abstürzte, die außerirdische Lebensformen mit sich führte. Seither lebt die Bevölkerung in Angst vor krakenförmigen Aliens, deren Ausbreitung auch mit militärischen Mitteln nicht zu stoppen ist. In dieser Situation erhält der Journalist Andrew Kaulder den Auftrag, die Tochter seines Chefs auf sicherem Wege zurück in die USA zu bringen. Doch die Mission hat ihre Tücken: Denn auf ihrer Reise müssen beide die „infizierte Zone“ durchqueren.
      Das Debüt des britischen Multitalents Gareth Edwards mischt Romantik und Sozialkritik in seine kreativ umgesetzten Genre-Vorgaben.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 26.09.17
      00:35 - 02:08 Uhr (93 Min.)
      93 Min.

      Sechs Jahre ist es her, seit über Mexiko eine NASA-Raumsonde abstürzte, die außerirdische Lebensformen mit sich führte. Seither lebt die Bevölkerung in Angst vor krakenförmigen Aliens, deren Ausbreitung auch mit militärischen Mitteln nicht zu stoppen ist. In dieser Situation erhält der Journalist Andrew Kaulder den Auftrag, die Tochter seines Chefs auf sicherem Wege zurück in die USA zu bringen. Doch die Mission hat ihre Tücken: Denn auf ihrer Reise müssen beide die „infizierte Zone“ durchqueren.
      Das Debüt des britischen Multitalents Gareth Edwards mischt Romantik und Sozialkritik in seine kreativ umgesetzten Genre-Vorgaben.

       

      Stab und Besetzung

      Sam Wynden Whitney Able
      Andrew Kaulder Scoot McNairy
      Josh Jones Kevon Kane
      Regie Gareth Edwards
      Musik Jon Hopkins
      Kamera Gareth Edwards
      Buch Gareth Edwards

      Zerstörte Städte, Gebäude, die in Schutt und Asche liegen, geballte Militärpräsenz überall: Vor sechs Jahren stürzte eine Raumsonde der NASA mit außerirdischen Lebensformen an Bord über Mexiko ab. Seither haben sich die extraterrestrischen Wesen - riesige krankenförmige Kreaturen - rapide vermehrt und lehren die Bevölkerung das Fürchten. Vor allem in einem gesperrten Landstrich, der „infizierten Zone“, treiben sie ihr Unwesen.

      Aus Angst vor der Invasion dieser Monstren in die Vereinigten Staaten hat die US-Regierung einen gigantischen Zaun an der Grenze zu Mexiko errichten lassen und geht mit gezieltem Chemiewaffen-Einsatz aus der Luft gegen die potenziellen Eindringlinge vor.

      Der amerikanische Fotojournalist Andrew Kaulder (Scoot McNairy) befindet sich gerade in San Jose, um spektakuläre Bilder der Alien-Invasion einzufangen, als er von seinem Chef die Order erhält, dessen Tochter Samantha „Sam“ Wynden (Whitney Able) wohlbehalten nach Hause zu bringen. Unwillig nimmt Andrew den Auftrag an und lässt die junge Frau spüren, wie wenig er für seine neue Rolle als Aufpasser einer verwöhnten Luxusgöre übrig hat. Doch es dauert nicht lange, bis er begreift, dass sie gemeinsam in einem Boot sitzen und Andrew erste Gefühle für seine attraktive Schutzbefohlene zu entwickeln beginnt.

      Zudem verläuft ihre Reise anders als geplant: Es bleiben ihnen nur zwei Tage Zeit, bis die USA alle Grenzwege entlang der Küste für ein halbes Jahr schließen lassen. Ihre letzte Chance, per Fähre die Heimat zu erreichen, zerschlägt sich, als den beiden sämtliche Papiere gestohlen werden. Nun gibt es nur noch eine Möglichkeit, zurück auf vermeintlich sicheren amerikanischen Boden zu gelangen: Andrew und Sam müssen mit Hilfe einer Gruppe mexikanischer Milizen die infizierte Zone durchqueren. Ein lebensgefährliches Unterfangen, denn hier kann es jeden Moment zur tödlichen Begegnung mit den Außerirdischen kommen.

      Wer angesichts des Titels ein handelsübliches Monster-Spektakel erwartet, dürfte sich beim originellen Spielfilmdebüt von Gareth Edwards angenehm überrascht zeigen: Das britische Multitalent führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch, fungierte als Kameramann und schuf beeindruckende visuelle Effekte, die das minimale Budget von knapp 500.000 Dollar Lügen strafen. Zudem bietet der von atmosphärischer Spannung lebende Film neben seinen pointiert eingesetzten Außerirdischen-Attacken auch eine zurückhaltend in Szene gesetzte Liebesgeschichte auf und zeichnet ironische Parallelen zur US-amerikanischen Einwanderungspolitik, wo die Jagd auf „illegal aliens“ zur Tagesordnung gehört.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Nacht von Montag auf Dienstag, 26.09.17
      00:35 - 02:08 Uhr (93 Min.)
      93 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.12.2017